Nevereversound – 2016 in Musik.

Jetzt noch ein musikalischer Jahresrückblick 2016 – wieso eigentlich? Diese Frage darf man völlig berechtigt stellen. Und eigentlich wollte ich diese kleine Tradition für das vergangene Jahr aus klassischen Zeitgründen auch schon skippen, aber auf mehrfachen besonderen Wunsch fasse ich meine Playlist des vergangenen Jahres dann doch noch hier zusammen – schließlich kann ich mich der Verantwortung ja kaum entziehen, wieder völlig inkonsistent zusammengestellte Songs zusammenzustellen! Und da ich mich sowieso nicht darum schere, dass da nur aktuelle Titel drauf sind, kann ich mir auch einreden, dass diese Playlist über die zeitliche Begrenzung von 2016 hinaus Bestand behält, auch wenn ich sehr viele spezifische Momente der letzten 12 Monate mit ihr verbinde. Genug der Einleitung – et voilà:

1. Adele – Hello
Der erste Ohrwurm des Jahres nach Rückkehr an die Wasseroberfläche und von den Similan Islands nach Deutschland. Untrennbar verbunden mit dem ersten Kinobesuch von Star Wars durch diese schöne Version. Und, nicht zu vergessen, Soundtrack des völlig aussichtslosen Versuchs, Tickets für ein Konzert zu bekommen.

2. The Naked And The Famous – Young Blood
Aufbruch. Neue Ziele. Neue Pläne. Und neue Perspektiven, die langsam Form annahmen. Young Blood war Begleiter vor allem der ersten Monate des letzten Jahres.

3. George Ezra – Barcelona
Wenn man nach Barcelona fährt, muss man auch Barcelona hören. (Oder Budapest, der geht ja eh auch immer, wie George Ezra allgemein.)

4. Elle King – Ex’s & Oh’s
Stellvertretend für die Lauf-Playlist des Jahres 2016 genau der Song, der mich bei all den Rheinrunden, dem ersten Lauf über 16,7 km und auch beim Kölner Halbmarathon in sengender Hitze begleitete.

5. James Blunt – When I find love again
Man muss der Tradition genüge tun: Anbei dann der Song, den vermutlich die meisten grausam/nervig/furchtbar finden. Aber ich stehe dazu: Ich mag ihn. Und es gibt keinen besonderen Grund, er lief einfach immer mal wieder. Abgesehen davon hat James Blunt es allein wegen seiner profimäßigen Twitter-Aktivitäten verdient, in jeder Playlist aufzutauchen. So.

6. Sia – The Greatest
Einer der wenigen Songs, die keiner konkreten Situation zuzuordnen sind, aber immer wieder durch meinen Kopf und in meiner Playlist liefen.

7. Justin Timberlake – Can’t stop the feeling
Motivation! Sommer! Tanzen! Neuer Job! Hände in die Luft!

8. Kelvin Jones – In my mind I call you home
Back in Cologne. Taxifahrt. Zuhause sein.

9. Walk the moon – Shut up and dance
Eine Hochzeitseinladung mit der Aufgabe, eigene Musikwünsche beizusteuern, damit ordentlich getanzt wird – Walk the moon war ganz heißer Favorit (und hat es dann zwar jetzt in meine Playlist des Jahres, auf die betreffende aber trotzdem nicht geschafft).

10. Madcon – Don’t worry
Das war dann der Song für die Hochzeitsplaylist. Und ein Gute-Laune-Macher durch das ganze Jahr, daher würdig auch auf Platz 10 dieser Playlist.

11. Taylor Swift – Blank Space
Zack, der nächste vielleicht für viele fragwürdige Song. Ich mag auch den. Ich meine, wie gut sind Lyrics wie „You look like my next mistake“, „I can make the bad guys good for a weekend.“ oder „I’m a nightmare dressed like a daydream“? (Kommt, wir kennen es alle.) Abgesehen davon kann man zu Blank Space ganz hervorragende Gespräche führen. Ja, seriöslich.

12. Runrig – Loch Lomond
Loch Lomond war einer meiner Plätze 2016 und Symbol für eine unfassbar wunderschöne Schottland-Reise. Und da ich passend zu Szenerie auch den entsprechenden Song hörte, ist der auf der Playlist entsprechend unverzichtbar.

13. Runrig – Empty Glens
Weite Landschaft. Weite Gedanken. Schottland-schon-vermissen-während-man-noch-da-ist und ein bisschen Wehmut, aber viel mehr Dankbarkeit.

14. The Asteroids Galaxy Tour – The Golden Age
Der irgendwie so gar nicht, aber dann doch passende Soundtrack zu Single Track Roads auf schottischen Inseln, weiter Strecke, guten Gesprächen und fröhlichem Mitgesumme.

15. Disturbed – The Sound of Silence
Dunkel, düster, aber wunderschön und seit November in der Playlist.

16. The High Kings – The Parting Glass
Konzert: Leider verpasst. Dafür wurde The Parting Glass nachholend auf voller Lautstärke an Weihnachten eingespielt. (Auch so, so schön!)

17. Unheilig – Zeit zu gehen
Wer dachte, es geht nicht schlimmer, der irrt. Und an dieser Stelle kann ich selbst kaum glauben, dass ich den Song in die Playlist aufnehme. Ich finde ihn furchtbar, aber er war Teil meines Jahres 2016, weil er mir mehrfach und irgendwann aus lauter Freude darüber, wie furchtbar ich ihn finde, geschickt wurde. Tja nun.

2016: On my way.

Das neue Jahr ist gerade geschlüpft, 2017 ist hier, 2016 Geschichte. Dessen Ende konnten viele Menschen nicht schnell genug herbeisehnen: Das Ende eines Jahres, das weltpolitisch sicher noch eine Menge Luft nach oben gehabt hätte. Ein Jahr, das für mich persönlich hingegen aber auch ein wirklich schönes war. Eines, in dem ich in vielen Momenten sehr pur glücklich war. Ein Jahr mit sehr vielen Reisen. Ein Jahr, das oft (literally) wie im Flug verging, in dem ich aber auch viel erlebt habe. Eines, in dem ich meiner Vorstellung davon, wo und wie ich sein und wo ich hin möchte, noch mal deutlich näher gekommen bin. 2016 war ich sehr auf meinem Weg, das trifft es wohl ganz gut. Daher: Zeit, noch einmal kurz zurückzublicken:

Januar
neujahr2016 begann am weißen Sandstrand mit Feuerwerk, am Tag schaukelte ich unter Palmen und badete in einem Wasserfall – ein sensationeller Start! Es folgten: Der Abschluss des Rescue Divers, mehr Tauchgänge an den wunderschönen Similan Islands inklusive Mantarochen in 1,5m Abstand (wohooo!) – und mit der Rückkehr nach Deutschland ein Temperaturschock um -40°C, genutzt für Winterwanderungen in der Eiffel.

Februar
madridKöln, Karneval – und die Gelegenheit für eine neue Reise! Madrid lebte trotz frostiger Temperaturen auch nachts unter der Woche schon sehr auf und bot eine versteckte, aber sehr erinnerungswürdige Tapas Bar, legendäre Churros, tolle Ausblicke und Unmengen von kleinen Snacks im Mercado de San Miguel. In Köln wartete mein erstes LaserTag-Game, Passiv-Sport mit Rugby im Jameson’s und dem Auswärtsspiel des BVB in Leverkusen (erinnerungswürdig eher durch die Begleitumstände als das Spiel selbst – Grüße an dieser Stelle an Ina, Kathrin und Jan! ;)).

März
ko%cc%88lnDer März fing mit Reisen beruflicher Natur an: 3 Tage München, 2 Abende unterwegs, ein Banane-Walnuss-Muffin, unzählige gute Gespräche. Beruflich ging es auch weiter – mit dem Startschuss für meinen neuen Job. Und apropos Startschuss: Auch das Laufen hab ich endlich wieder regelmäßiger (und mit 10km Standarddistanz) aufgenommen.

April
Ich erinnere mich an das erste Essen auf der Terrasse, Ungeduld, einen sehr unterhaltsamen Theaterbesuch („Fremde Verwandte“), ein tolles Konzert von Hans Zimmer und eine unfreiwillige, skurrile, ziemlich verstörende Fortbildung in Verschwörungstheorien durch einen verlorenen Rucksack.

Mai
barcelonaWährend mich ein Infekt völlig aus der Bahn warf, läutete er auch meine 2016er-Lese-Saison ein: Ich begann mit „A song of ice and fire“ (die Game-of-Thrones-Reihe). Eine kurze Pause gab es für einen Kurztrip nach Barcelona mit mehr Tapas, unendlich vielen wunderschönen Gebäuden, einem Aufenthalt am Strand, einer Seilbahnfahrt und Wanderungen auf dem Hausberg. Auch das Kölner Umland hielt noch eine Neuentdeckung bereit: Ich bezwang den Drachenfelsen. 😉

Juni
romEiner der vollgepacktesten Monate des vergangenen Jahres – zum Geburtstag reiste ich erneut (I’m a lucky girl, most definitely) nach Rom, inklusive erwartbaren Schuhkäufen (3) und dem besten Pistazien-Eis sowie der besten Pizza ever sowie einem endlich unverstellten Blick auf den Trevi-Brunnen. Danach folgte mein Agentur-Abschied bei Weber Shandwick, verbunden mit einem Blick auf die vergangenen 2,5 Jahre und viel Dankbarkeit für eine gute Zeit sowie der Sicherheit, dass lieb gewordene Kollegen Freunde bleiben. Die letzten Resturlaubstage wurden dann „vertaucht“: im Unterwassermuseum auf Lanzarote und bei meinem ersten Dive-Through!

Juli
julyNeuer Job, neuer Job, neuer Job: Am 1. Juli fing ich als Social Media Managerin bei der DKMS an und das war eine der prägendsten und besten Entscheidungen des Jahres. Tolle Aufgaben, tolle Kollegen, eine wertvolle Mission – ich bin sehr, sehr happy.

August
Franzbrötchen und Freunde in Hamburg, mein erstes Himmel un Äd in Köln (yummi!), mein erster DKMS-Lauf und die Geburt der Idee meines ersten Halbmarathons (wer hätte gedacht, dass ich das je möchte?)… Der August war voll mit tollen Momenten, Gesprächen und Ideen – und zog auch hier mit erneut enormer Geschwindigkeit vorbei.

September
berlinEin Kurztrip nach Frankfurt, neuer Input für meine 2016er Playlist (die ich mit etwas Disziplin auch noch verblogge), ein Wiedersehen mit alten Kollegen (danke, dmexco!), ein sehr, sehr schönes Sommer-Wochenende in Berlin mit geheimem Restaurant, toller entdeckter Bar, Museumsbesuch und Hipster-Schwimmbad und die letzten Urlaubsvorbereitungen – und dann hieß es schon wieder: Up, up – nach Schottland!

Oktober
schottlandWas soll ich sagen? Die schottischen Highlands raubten mir den Atem und die Worte. Ich kletterte noch vor Sonnenaufgang Berge hoch, erklimmte weitere trotz angeknackstem Knöchel und wurde mit unvergesslichem Ausblick belohnt (unvernünftig, trotzdem lohnenswert), ging fast ein, als die Auto-Werkstattleuchte 30km im Nirgendwo auf einer Single-Track-Road in der tiefsten Dunkelheit anging, summte permanent Runrig, entdeckte Inseln, Fairy Pools, vielleicht auch ein bisschen Whisky, probierte Haggis und Haggis-Chips, staunte jeden Tag über das nicht zu erwartende, aber vorhandene grandios klare Sonnenschein-Wetter und und und. Es war wunderschön.

November
Der November begann quasi mit der Champions-League-Hymne beim Heimspiel gegen Lissabon, beinhaltete leider eine (immerhin nur leichte) Lebensmittelvergiftung und zahlreiche Rennereien, um endlich den Handyvertrag zu wechseln, aber auch neue Köln-Entdeckungen wie das Kaizen und das Gedankengut. Um die Reiseroutine nicht zu vernachlässigen, ging es erneut nach Berlin, hier ebenfalls mit Entdeckungen wie dem Dr. To’s für asiatische Tapas und dem Wiederbesuch des Le Bon für sehr leckeres Frühstück. Um weiterhin in Schottland-Erinnerungen zu schwelgen, war das Runrig-Konzert der perfekte Aufhänger. Ach ja, und ich beendete endlich die Game-of-Thrones-Buchreihe!

Dezember
sofiaPassend zum Rest des Jahres beinhaltete auch der letzte Monat desselben ein volles Reiseprogramm – nicht nur zu Weihnachten, sondern auch drum herum: Mit meinem vorweihnachtlichen ersten Paris-Besuch, bei dem ich nicht nur die Sprache wieder etwas auffrischen konnte, sondern auch den besten Cocktail ever trank und kopfschüttelnd vor happiness den Blick auf den Eiffelturm genoss. Zum Jahresende ging es über einen kurzen Wien-Stopover (mit Zeit für Naschmarkt, Hofburg, Stephansdom und Schnitzel-Dinner) auf nach Sofia: Eine superspannende Stadt voller Gegensätze. Und genau dort feierte ich vor historischer Kulisse und mit vielen tanzenden Bulgaren sehr entspannt ins neue Jahr.

2016 war definitiv ein Jahr, das ich für meinen Weg nicht missen möchte. Während sich so viele gerade fragen, wie 2017 ihr „new self, new life“ so aussehen soll, stelle ich fest: Ich bin ganz schön glücklich. Mit meinem Leben, mit den Menschen darin, mit meinem Job. Mit meinem Weg, meinen Zielen, den weiteren Ideen. Den Möglichkeiten, den Plänen. Ich freue mich darauf, wie es weitergeht. Und sage an dieser Stelle DANKE an alle, die 2016 für mich zu diesem schönen Jahr gemacht haben. <3

 

Back on track – Woche 8

Entgegen der Annahmen der letzten Woche war auch diese dann doch wieder ruckzuck vollgepackt – aber gut, am Ende mag ich es wohl einfach zu sehr, viel zu machen, viel unterwegs zu sein, sodass ich automatisch dazu tendiere, jede verfügbare Stunde auszureizen. (Nichtsdestotrotz ein Vorsatz für die nächste Woche: Mal etwas Tempo rausnehmen, etwas mehr frei verfügbare Zeit in der Planung belassen.) Dennoch: Auch in dieser Woche schaffte ich es immerhin zwei Mal, den Vorsatz des regelmäßigen Laufens in die Tat umzusetzen, woop woop! Ich möchte vorsichtig folgern: Es wird immer besser (und vielleicht auch ein winziges bisschen immer selbstverständlicher, das Laufen wieder als unverrückbaren Teil der Woche zu integrieren). Yay! Heißt allerdings immer noch nicht, dass jeder Lauf auch gleich viel Spaß macht, denn da war diese Woche von Experimenten und Gegensätzen geprägt:

Wie war Woche 8?
High highs and low lows – der Lauf am Montagabend war fast vollumfänglich super: Viel Energie, ich fühlte mich ein bisschen, als hätte ich kleine Trampoline unter den Schuhen, die mich umso beschwingter über die Strecke bringen. War es deswegen mühelos? Im Leben nicht. Der Lauf selbst war immer noch anstrengend, das lag aber wohl vor allem am kleinen Zeitteufel auf meiner Schulter, der immer noch ein bisschen schneller sein wollte. Aber: Ein super Gefühl, mich endlich wieder alten Zeiten anzunähern, ein freier Kopf und mit etwas weniger Tempo wär es vermutlich auch entspannt gewesen. 😉
Ganz anders am Donnerstag: Mein persönliches Experiment bestand darin, das mit dem Laufen am Morgen doch noch mal zu versuchen. Um es kurz zu machen: Ich lasse das dann jetzt wieder, dafür bin ich einfach nicht gemacht. Ich war einerseits wach und andererseits trotzdem müde, fühlte mich langsam (obwohl ich es nicht war) und trotz Aktivität, als hätte ich Gummi in den Beinen. Ich mag entspannte Läufe abends nach der Arbeit ohne Zeitdruck einfach deutlich lieber.

Wie oft bin ich gelaufen?
Zwei Mal – endlich mal wieder!

Wie lang/welche Strecke?
Ein Mal 6km, die mittlere Strecke und am Donnerstagmorgen die kleine Runde mit 4,5km. Mehr ging einfach nicht. Insgesamt damit relativ viel Park, ein bisschen durchs Veedel.

Stimmung, Freude am Laufen?
Am Montag: Hoch, ziemlich hoch sogar – und nach dem Lauf sogar noch höher beim Blick auf die Zeit und als sich die innere Zufriedenheit mal wieder so schön festsetzte.
Am Donnerstag: Niedrig. Morgenläufe in zeitlich engen Grenzen sind nicht meine Welt.

Und das innere Ehrgeiztier?
Montagabend hellwach und anstrengend (aber wirkungsvoll), am Donnerstag ebenfalls noch im Halbschlaf (da zählte auch eher, es überhaupt zum Laufen geschafft zu haben).

Welche Musik?
Erneut durch Zeitmangel die alte Playlist von 2014 – funktioniert für den Moment, für die kommende Woche muss aber eine neue her! (Ich arbeite dran.)

Back on track – Woche 7

Die Zeit rennt und rennt und rennt – und so mache ich das auch. Nur zum Bloggen kam ich nun doch erst wieder etwas verspätet. Um mein persönliches kleines Projekt #backontrack in Zukunft etwas strukturierter hier dokumentieren zu können, hab ich mir überlegt, die einzelnen Wochen jeweils anhand dieser Fragen Revue passieren zu lassen – und los geht’s!

Wie war Woche 7?
Woche 7 war insgesamt okay – fast schon ein bisschen routiniert (woop woop!). Ich konnte meine Frequenz zwar entgegen der Planung nicht steigern, aber war zufrieden, es in Anbetracht der komplett ausgebuchten Woche überhaupt auf die Laufstrecke geschafft zu haben (noch vor dem Fußball – kurzer Break für eine angemessene Reaktion ;)). Ich bin sicher, noch vor Kurzem wäre die volle Woche meine Ausrede gewesen, und ich freue mich deswegen umso mehr, dass ich mir trotzdem ein Zeitfenster freigeräumt habe.

Wie oft bin ich gelaufen?
Jaja, nur ein Mal – aber immerhin überhaupt ein Mal!

Wie lang/welche Strecke?
6km, meine mittlere Strecke. Relativ viel Park, ansonsten klassische Stadtszenerie.

Stimmung, Freude am Laufen?
Die Lauffreude hielt sich in Grenzen, leider. Es war einer dieser Abende, wo man irgendwie schnell merkt, heute läuft (haha) es nicht so richtig. Die Schritte fallen schwerer, das Energielevel ist niedriger. Gerade deswegen aber ein umso besseres Gefühl, durchzuhalten und nicht auf halbem Weg auf die kleine Runde abzubiegen. 😉

Und das innere Ehrgeiztier?
Nach ersten guten Wochen ist es mittlerweile wieder schwer in Schach zu halten – und wenn es nicht mehr (Läufe) bekommt, dann will es zumindest schnellere. Hat in der letzten Woche immerhin auch geklappt (auch wenn mir bewusst ist, dass es darum nicht stets geht).

Welche Musik?
Durch den erwähnten Zeitmangel lief ich leider noch immer ohne neue Playlist (Inspiration nach wie vor willkommen!), daher habe ich die von Anfang 2014 wieder ausgegraben, um für etwas Abwechslung zu sorgen.

90 Minuten, alle Emotionen.

Jungs, Jungs, Jungs. Was macht ihr mit uns? Ich werde doch auch nicht jünger. Sicher, eure enormen Adrenalinmomente gehören zu euch, gehören zum Verein und auch zu meiner Liebe für diesen Sport. Nein, genau deswegen würde ich sie objektiv nicht hergeben wollen – aber heute, jetzt, so kurz nach diesem Spiel gelingt nur der subjektive Wunsch, dass das in dieser Momentaufnahme doch anders hätte sein müssen.

Ich bin fassungslos. Wer Drama so sehr in der Spiel-DNA mit drin hat, der muss wohl auch mal so rasant, so schmerzhaft, so … ach, ich weiß doch auch nicht, so irre verlieren. 90 Minuten, alle Emotionen drin – von wahnwitziger Freude und Fassungslosigkeit auf dem Jubelteil der Skala bis hin zum völligen Unglauben über das, was da tatsächlich gerade passiert. Wenn man die zweite Halbzeit auf einem Teller servieren könnte, ihr Nachgeschmack wäre bitter.

Zum Wiederanpfiff war ich lustigerweise trotz sehr guter Ausgangslage auf einmal sehr nervös. Man weiß ja um die schwarzgelben fußballerischen Emotions-Achterbahnfahrten. Nachdem das 2:3 fiel, versuchte ich den Bildschirm in der Kneipe per Telepathie zu einem weiteren Tor für Dortmund zu bewegen, während die Kellnerin abwinkte und sagte „Ach, das ist durch.“ Nee nee, das ist Dortmund – dachte ich, sie wandte sich zur Tür, das 3:3 fiel ins Tor. Die letzten zehn Minuten, gezogen wie ein Gummiband, das immer poröser an den Kanten ausfranst. 4:3. Ende, aus, vorbei.

Ich schreibe es und kann es doch immer noch nicht glauben. Vielleicht schreibe ich es auch, um es doch irgendwie glauben zu können. Fußball, du bist ein irres Tier. Und Liverpool: Damn, what an attitude! Beeindruckend, wie Kloppos Jungs (wie merkwürdig es immer noch ist, das über ein anderes Team zu schreiben) das gedreht haben, wie sie an sich glaubten und dafür sorgten, dass das dem BVB immer weniger gelang. Wie der BVB von „sie bräuchten drei Tore“ zu wenig Druck nach vorn und vielen Fehlern in der Defensive wanderte. Fast ein bisschen wie in Trance – und so fühlt es sich vielleicht auch jetzt an. Unwirklich, irgendwie. Vermutlich braucht es solche Niederlagen für große Siege, es braucht das Komplettpaket, aber gerade das heißt nicht, dass es heute nicht sehr wehtun darf.

Back on track – Wochen 4, 5 und 6

Auch wenn ich in den letzten drei Wochen die schriftliche Reflektion meiner eigenen kleinen Laufchallenge hier im Blog arg vernachlässigt habe, bin ich nach wie vor dabei. Woop woop! (Bitte fügen Sie hier einen kleinen Jubeltanz ein.)

Auch, wenn ich nach wie vor noch weit davon entfernt bin, quasi automatisch die Laufschuhe zu schnüren und mich im Park wiederzufinden, ist es doch deutlich leichter als beim ersten Mal vor ein paar Jahren, zu etwas Routine-Ähnlichem zurückzukommen. Dennoch bleibt das Laufen selbst ein Auf und Ab: Auf die enorme Motivation in den Wochen drei und vier folgte ein kleines Tief in Woche fünf, auf erste Entspanntheit im Hinblick auf Geschwindigkeit folgte ein umso wacheres Auge auf erreichtes Tempo und Zeiten in dieser Woche. Ja, auch wenn ich weiß, dass es völlig überflüssig ist, sich damit selbst so zu stressen und mir bewusst ist, dass entspannteres Laufen viel besser ist und mehr Spaß macht/Motivation bringt. Dennoch, trotz latentem Selbstdruck: Ich merke immer mehr, wie sehr das Laufen ein toller Ausgleich ist, wie gut es Kopf und Gedanken lüftet und bin zuversichtlich, auch weiter dran zu bleiben. Das ist doch auch schon mal was, oder? 😉

Rein häufigkeitstechnisch klappte es leider in den letzten zwei Wochen nicht mehr mit mehr als jeweils einem Lauf, in der letzten Woche war ich dafür allerdings statt auf meiner Standardstrecke von etwa 5 km fast doppelt so weit (9,5 km) am Rhein unterwegs. (Und merkte, dass das als Distanzsteigerung vielleicht doch etwas viel auf einmal war, Grüße an dieser Stelle an das innere Ehrgeiztier). In dieser Woche schnürte ich sogar am Freitagabend und nach einem Feierabendbier (!) noch die Laufschuhe, um entspannt ins Wochenende zu rennen (Das wäre früher nicht passiert! :D). Für die kommende Woche nehme ich mir fest wieder zwei Läufe vor und bin gespannt, ob es klappt.

Aktuell tatsächlich das größte Problem: Die Playlist. Ich habe sie kaputt gelaufen, ich kann sie nicht mehr hören und entsprechend motiviert sie mich auch nicht mehr so sehr wie am Anfang. Ich brauche neue Musik. Ruhig und entspannt und ohne Gesang geht für mich gar nicht, tendenziell eher schneller Beat, gute Laune, Partymusik und ja, fürs Laufen auch gerne Mainstream-Pop, das funktioniert bei mir super. Vielleicht könnt ihr ja helfen? Was hört ihr zum Laufen, was enthalten die Playlists eurer Wahl?

Back on track – Woche 3

Nachdem ich in der letzten Woche dem Minimalziel von einem Lauf erst auf den letzten Drücker gerecht wurde, startete ich diese Woche gleich zu Beginn durch, denn, Trommelwirbel: Die lange vermisste Laufmotivation ist zurück! Bei mir äußert sie sich nach einem angenehmen Lauf dadurch, dass direkt die Vorfreude auf den nächsten steigt – und damit auch der Wunsch, schnellstmöglich wieder die Laufschuhe zu schnüren. Ich erinnere mich daran, dass dieses Gefühl mich zum ersten Mal nach dem Women’s Run weitertrug, danach aber erst Wochen bzw. Monate später regelmäßig einkehrte. Interessant, dass es sich nun so schnell – direkt nach dem zweiten Lauf am vergangenen Sonntag – wieder einstellte (und sich zumindest nach aktuellem Stand so anfühlt, als ob es bleibt).

Und so startete ich am Montagabend, dieses Mal auch in eine etwas größere Runde (jaja, immer noch niedliche 6km). Was neu ist: meine Entspannung dabei. Ich (!) war ganz entspannt. Ohne Stress. Wirklich. Ja, ich. Tatsächlich konnte ich das Laufen genießen, in moderatem Tempo, ohne wie sonst stetig auf die Zeit zu schielen (schneller!), die Kilometer (mehr!), auf der ewigen Jagd nach einer besseren Zeit als beim letzten Mal (jedes Mal!). Natürlich ist der Ehrgeiz immer noch da, langfristig die Geschwindigkeit auf frühere Werte zu bringen, aber zumindest im Moment steht noch mehr die Freude darüber, endlich überhaupt wieder angefangen zu haben, im Vordergrund. (Ich bin gespannt, wie lange das anhält.)

Wenn schon die Zeitziele zumindest aktuell nicht so sehr im Vordergrund stehen, müssen andere her (war ja klar, mit irgendetwas muss ich meine sonstige Entspannung ja ausgleichen): Der Anspruch einer höheren Frequenz war geweckt – und so fand ich mich am Donnerstag erneut auf einer abendlichen Runde. Bedingt durch etwas spätere Ankunft zuhause fand diese dann durch die Dunkelheit nicht mehr im Park statt, sondern entlang der Straße, aber das hat mich eigentlich noch nie gestört.

Auch der Donnerstagslauf war sehr entspannt und erzeugte fast schon ein Gefühl der Routine, das sich wiederum auch ganz schön gut anfühlte – auch wenn es wohl in Woche 3 noch verfrüht ist, von Routine zu sprechen. Natürlich macht es auch die Tatsache einfacher, dass es abends schon wieder etwas länger hell ist, weil sich so zeitlich viel mehr Optionen auch unter der Woche bieten – und ich die sogar umso lieber nutze, weil Laufen für mich ein grandioser Ausgleich nach einem Arbeitstag ist.

Leider konnten am Ende auch zwei Läufe nicht völlig verhindern, dass sich eine kleine Migräne-Attacke in die Woche schlich, aber immerhin verlief sie deutlich sachter als sonst und allein jeglicher positive Effekt in der Hinsicht wäre für mich schon Grund genug, weiter zu machen. Aber auch so ist die Motivation geweckt und zumindest nach aktuellem Stand auch der Spaß zurück… Kann so weitergehen (äh, laufen), auch in Woche 4!

Back on track – Woche 2

Nachdem ich in der letzten Woche möglicherweise leicht übermotiviert in den ersten Lauf des Jahres startete, folgte zu Beginn dieser Woche ein mehr als amtlicher Muskelkater. Der erinnerte mich aber weniger schmerzhaft an den sportlichen Sonntag, sondern vielmehr daran, wie sehr auch das ein spürbares Zeichen für die zuletzt vermisste Lauf-Regelmäßigkeit ist. Umso mehr ein Grund, am ersten Etappenziel „1 Lauf pro Woche“ festzuhalten. Und das kann so schwer doch nicht sein, oder?

Back on track_CologneSchnelles Vorspulen, früher Sonntagabend, die Woche ist fast schon wieder vorbei. Noch ohne Lauf. Aber: Es fällt mir nicht mal ansatzweise so schwer wie befürchtet, doch noch die Sportklamotten anzuziehen, ruckzuck bin ich unterwegs. Vielleicht, weil ich exakt dieses Wetter an der Schwelle zwischen Winter und Frühling zum Laufen so mag: Es ist kühl, aber nicht irrsinnig kalt, eher sehr angenehm, sobald sich der Körper durch die Bewegung aufheizt. Der Park ist fast leer, nur vereinzelt sind andere Läufer und Menschen mit Hunden unterwegs. Wie konnte ich eigentlich so lang vergessen, wie gut sich das Laufen doch anfühlt? Ich schaffe es sogar, mir selbst relativ wenig Stress zu machen: Die Zeit- und Kilometeransage ist ausgeschaltet, die Playlist spielt mir Gute-Laune-Musik in die Ohren und ich spiele wie immer beim Laufen ein bisschen Gedankenkino mit verschiedenen Ideen, die in meinem Kopf kreisen.

Back on track_runningDa ich dann doch aus der letzten Woche lernte (und ja, auch weil die Dämmerung noch immer zu früh einsetzt), lasse ich es auch distanztechnisch ruhiger angehen. Knapp 5km, mehr als eine Minute pro Kilometer schneller als in der letzten Woche (da freut sich das innere Ehrgeiztier dann doch direkt sehr), angenehm erschöpft und sehr zufrieden. Aktuell befürchte ich lediglich, dass dieser Wiedereinstieg fast zu einfach ist – aber umso mehr bin ich gespannt auf Woche drei!

Im Nieselregen.

Ich gebe es zu: Ich habe meine Laufroutine verloren. Nachdem ich vor einiger Zeit wirklich regelmäßig die Laufschuhe schnürte, sind die Runtastic-Einträge in den letzten beiden Jahren nur viel zu vereinzelt zu finden. Ich tue mich schwer damit (auch wenn ich es immer wieder versuchte), die Regelmäßigkeit erneut herzustellen, weil Wochen immer wieder schwer zu planen sind, weil ich gern zu spontan bin und weil es natürlich weniger Spaß macht, wenn die Zeiten auf einmal wieder frustrieren. Und ich bin ein Ehrgeiztier: Ich will nicht nur laufen, am liebsten hätte ich jedes Mal eine neue persönliche Bestzeit, obgleich ich weiß, wie absurd das ist und dass es einfach nur entspannen könnte. Natürlich will ich in der Folge eigentlich wieder umso mehr häufiger losrennen, andererseits sind da dann auch wieder tausend andere Dinge, die so dringend noch zu tun sind, und zu oft beschloss ich, mich jetzt nicht auch noch mit Sport zu stressen. So läuft (haha) es nicht.

Nachdem bei vielen Menschen die Vorsätze langsam wieder in der Welt der Konjunktive verschwinden, möchte ich wirklich endlich wieder mit dem Laufen beginnen – auch mit kleineren Zielen (grml). Es ist eigentlich verrückt, dass man dennoch immer wieder erst einen Warnschuss braucht, bevor man sich dann tatsächlich aufrafft. Und am Ende ist regelmäßiger Sport einfach eine Frage der Prioritäten: Wenn man es nie schafft, dann weil man anderen Dingen Vorrang einräumt. Manchmal vielleicht zu Recht oder aus Notwendigkeit, oft aber auch aus Bequemlichkeit und mitunter aus erwähntem falschem Ehrgeiz („Wenn, dann gleich drei Mal die Woche“).

Keine Frage, es bedarf auch Konsequenz, es wirklich im Alltag zu verankern – und Sport ist ein hinterhältiges kleines Ding, das gnadenlos bestraft und einen allein durch eine Woche Erkältung gefühlte satte drei Wochen zurückwirft.

Mein Wake-Up-Call war in der letzten Woche ein Gespräch über Migräne – über Auslöser, Häufigkeiten und vor allem über den beachtlichen Fakt, dass regelmäßiges Laufen deren Frequenz zumindest bei mir senkt. Bin ich eigentlich verrückt, entsprechend nicht längst schon wieder angefangen zu haben? Schließlich legt mich der krallende Schmerz aktuell viel zu oft lahm.

Also habe ich gestern endlich mal wieder die Laufschuhe geschnürt – und das direkt unter erschwerten Bedingungen: Kälte, Wind, horizontaler Nieselregen. Wobei ich zugeben muss: Ich mag Nieselregen zum Laufen (sonst gar nicht), mir gefällt die erfrischende Kühle im Gesicht. Da sich der Park in diesen Konditionen in eine Matschwüste verwandelt, musste auch direkt eine neue Laufstrecke her: Warum nicht zum Rhein? Und zack, hatte sich die Zieldistanz deutlich verlängert, denn wer will schon umdrehen, wenn man gerade angekommen ist?

Ich lief die ersten Schritte und hatte ehrlich erwartet, dass mich die frühere fehlende Laufbegeisterung wieder einholte. Aber nichts da! Ich versuchte mit Gedanken an den Kopf entspannt zu starten und konnte das Gefühl des Laufens unerwartet schnell genießen. Beim Laufen sortieren sich meine Gedanken einerseits mitunter fast wie von selbst, andererseits ist es eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen ich manchmal auch das Gefühl habe, die sich ewig drehende Gedankenwelt endlich mal anhalten zu können, wirklich den Pauseknopf für den Kopf zu finden.

So auch gestern: Die Playlist ließ Kilometer um Kilometer unter mir dahingleiten, außer mir waren fast nur andere Läufer unterwegs und zack, fühlte ich mich wieder wie ein Teil dieser geheimen Community. Köln zeigte sich auch weiterhin grau und nieselig, aber nicht einmal das machte irgendetwas aus.

Da ganz entspannt und völlig ohne Ehrgeiz natürlich auch nicht geht, war die Distanz für den ersten Lauf nach längerer Zeit eigentlich zu weit gewählt. Der heutige Muskelkater erinnert mich nachhaltig daran, aber trotzdem fühlt auch der sich irgendwie gut an. Neues Ziel: mindestens ein Lauf die Woche. Für den Kopf. Und für mich. Das sollte doch zu schaffen sein, oder?

Kennt ihr das, wieder neu mit einem Sport anzufangen und falls ja, wie motiviert ihr euch, zurückzukommen?

Laufen

 

Places: Dachterrasse des Circulo de Bellas Artes, Madrid

Was mich an Madrid augenblicklich begeisterte, ist die große Lebendigkeit der Stadt bei Nacht. Sie scheint, ebenso wie weitere ihrer spanischen Nachbarn, ab 22 Uhr erst langsam zu erwachen. Auch in noch sehr kalten Februarnächten stehen Menschen draußen, trinken, lachen, leben. Mir machte es wahnsinnigen Spaß, einfach durch die Straßen zu laufen und diese Atmosphäre, die es hier so nicht gibt (und schon gar nicht im Winter) auf mich wirken zu lassen.

Madrid_Circulo de Bellas Artes4Der ideale Ausgangspunkt, um langsam in den Abend und die Nacht zu starten: Die Dachterrasse des Circulo de Bellas Artes. Ich selbst las vorher in einem Blog davon und pünktlich zu den ersten Farbveränderungen, die der Beginn der Dämmerung in den Himmel über der Stadt malte, stand ich eben dort. Der Zutritt zur Dachterrasse kostet 4€, das Kombiticket, mit dem man sich auch die jeweils aktuelle Ausstellung in den unteren Räumen der Kulturinstitution ansehen kann, liegt bei nur einem Euro mehr (machen!). Das Gebäude hat zudem eine künstlerisch bedeutsame Historie, unter anderem nahm der junge Herr Picasso damals hier Malunterricht.

Madrid_Circulo de Bellas Artes1Die Dachterrasse erzählt eher die Geschichte der Moderne: pulsierender, aber trotzdem angenehm leiser Clubsound, sodass man sich immer noch unterhalten kann, warme Lichter, gemütliche und trotzdem stylishe Flächen zum Sitzen und Entspannen – und natürlich ein grandioser Blick über die Hauptstadt. Das Setting brachte mir unvermeidlich ein Lächeln ins Gesicht. Da zu sein, das fühlt sich nach Freiheit, nach Vergessen der Nervereien einer Woche und des Alltags im Allgemeinen, nach aneinandergereihten puren kleinen Momenten der Freude an. Durchatmen, glücklich sein. Ich kann mir vorstellen, wie es an warmen Sommerabenden dort sein muss, wie ein solcher Abend sich noch umso mehr nach ungefilterter, purer Unbeschwertheit anfühlt.

Madrid_Circulo de Bellas Artes2In einem kleinen gläsernen Café lassen sich Getränke kaufen und der Blick über die Stadt auch von innen genießen – ich persönlich hätte mich kaum sattsehen können. Ein perfekter Start in den Abend!

Vom Circulo de Bellas Artes lässt es sich einfach und schnell weiterziehen in eine der omnipräsenten Tapas Bars oder zum Mercado San Miguel, um eine Kleinigkeit zu essen, und sich dann dem nächtlichen Lauf Madrids zu fügen. Treiben lassen, Augen offenhalten, lächeln, die pulsierende Energie der Stadt aufnehmen, sein.

Madrid_Circulo de Bellas Artes3