Essen in Straßburg – Au Brasseur

Au Brasseur StraßburgDas Au Brasseur war eine eher zufällige Entdeckung, aber dafür gleich eine umso bessere. Auf großes Sightseeing folgte großer Hunger und der wollte irgendwie gestillt werden. Da ich es irgendwie geschafft hatte, in den Tagen zuvor wirklich noch keinen Flammkuchen zu essen, war mein Ziel relativ klar. Und das Au Brasseur war hier eine ideale Wahl und bot neben weiteren regionalen Spezialitäten auch hausgebrautes Bier.

Straßburg Quai des PecheursNoch dazu ist die Brasserie ideal gelegen zwischen der Straßburger Kathedrale und der Universität. Wer abends am Quai des Bateliers und dem Quai des Pêcheurs entlang flaniert, kann sie quasi kaum verfehlen. Auch die Straßenbahn fährt ganz in der Nähe ab der Station Gallia.

Wir wurden vor allem aufgrund des regen Treibens, der schönen Außenplätze und der studentischen Atmosphäre auf das Au Brasseur aufmerksam. Im Inneren wirkt die Location wie eine dieser Lieblingskneipen: beengt, aber dennoch gemütlich. Es lärmt, es lacht, es ist wunderbar. (Wer nach einem gehobenen Restaurant und einem Dinner in gesetzter Lautstärkte sucht, der wird hier entsprechend eher nicht fündig.)

Flammkuchen Au Brasseur StraßburgDer klassische, schnörkellose Flammkuchen war wirklich gut, ebenso die probierten Biere „La Blonde“ und „La Brune du Quai“. Auch Weihnachtsbier ebenso wie „La Bière de Mars“ finden sich auf der Karte. Zusätzlich gibt es im Au Brasseur diverse Spezial-Tarife und Happy Hour-Angebote für Speisen und Getränke, auf die es sich einen Blick zu werfen lohnt. Auch vier Sorten Flammkuchen sind täglich zwischen 17 Uhr und 18.30 Uhr zum unschlagbaren Preis von 3 Euro erhältlich und dabei, wie erwähnt, richtig gut. Kein Wunder also, dass das Au Brasseur bei beiden Besuchen platzmäßig völlig ausgelastet war – das machte die Brasserie aber durchaus vom Flair her noch wunderbarer.