Short Stories: Fernweh.

Eine unvollständige Liste meiner Reiseziele.

Vor einiger Zeit entdeckte ich eines schönen Morgens bei Dani im Blog ihre Fernwehliste, inspiriert von den short stories von Bine. Und nachdem mich dieser Blogbeitrag wieder umso mehr als sowieso schon von der großen weiten Welt träumen ließ und mich auch hinsichtlich zukünftiger Reiseziele inspirierte, wusste ich: Ich möchte meine Reiseziele ebenfalls verbloggen. (Außerdem hat sich hier sowieso schon viel zu lange wieder nichts getan, also ein umso willkommenerer Anlass.)

Hier nun schon einmal die – natürlich unvollständige, dynamische und jederzeit unendlich erweiterbare – Liste der Reiseziele, die mich aktuell am meisten faszinieren:

1. Uluru
Im letzten Jahr war ich für einige Zeit in Australien, vor allem in Sydney. Es passierte, was passieren musste: Ich verliebte mich Hals über Kopf, vollständig und unwiderruflich in diese traumhafte Stadt und ach, ins ganze Land. Wohin ich es leider beim letzten Mal nicht schaffte: Zum Uluru. Aber es gibt einen Plan: Bei meiner Rückkehr werde ich gemeinsam mit meinem Airbnb-Host dorthin reisen – denn, fun fact, sie war bisher auch noch nicht da. Der Deal steht und vielleicht klappt es ja schon 2015? I can’t wait.

2. Perth
Neben Uluru steht auch Perth auf meiner Reiseziele-und-Australien-Zurückkehr-Liste ganz weit oben. Bilder von Perth ziehen mich magisch an und ich kann mir mehr als sehr gut vorstellen, dass es mein zweiter (oder dritter) Australian Happy Place wird. Zudem hörte ich schon so viele bezaubernde Geschichten über Perth, dass ich die Stadt definitiv schnellstmöglich mal besuchen möchte. Nicht, dass damit (oder jemals) das Australienthema abgeschlossen wäre – aber diese Liste sollte ja vielleicht nicht nur aus Australienzielen bestehen. 😉

3. Buenos Aires
Während meiner Schulzeit war eine sehr gute Freundin von mir für längere Zeit in Buenos Aires und kam vollständig verzaubert aus der argentinischen Metrolopole zurück. Als ich im letzten Jahr „Das große Los“ nicht mehr aus den Händen legen konnte, setzte sich der Wunsch in mir fest, Buenos Aires zu entdecken, durch die Avenidas zu schlendern, Tango zu sehen, diese pulsierende Stadt live zu erleben. Ich stelle mir Buenos Aires so lebhaft vor wie mein eigenes Kopfkino an guten Tagen – und das kann eigentlich nur spannend sein.

4. Hawaii
Wann immer ich an Hawaii denke, surrt in meinem Inneren direkt alles in den Urlaubsmodus. Gelassenheit, Lockerheit, Lebensgenießerei, Fröhlichkeit, vielfältigste Natur auf kleinem Raum, Wellenreiten – da wird eine schon sehr optimale Mischung an erwarteten Bildern und Gefühlen wach, obwohl ich noch nie dort war. Hawaii fasziniert mich, weil es seit meinen ersten Surf-Erfahrungen ein innerer Sehnsuchtsort war. Wo genau ich als erstes Zeit dort verbringen würde? Vermutlich auf Kauaʻi, das durch zwei meiner Lieblingsfilme (The Descendants, Soul Surfer) eine noch größere Präsenz in mir hat.

 5. Helsinki
Von Hawaii nach Helsinki – die Liste meiner Reise-ToDos mag vielfältig und sprunghaft erscheinen, zugegeben. Neben Sonnenzielen fasziniert mich auch die klirrende Kälte und seit meinem Stockholm-Urlaub im November hat mich die vollständige Begeisterung für die nordischen Länder eingefangen, die nun schon in wenigen Stunden in Helsinki in die zweite Runde gehen wird. Bereits in Schweden war der Effekt der wenigen Sonnenstunden interessant – im Urlaub entfaltete dies eine faszinierend entspannende Wirkung. Eigentlich naheliegend, dass auch die Erkundung Finnlands im Winter bei noch weniger Tageslicht schnell zur neuen Reiseidee wurde, die zudem nachhaltig von Erzählungen australischer Freunde angefacht wurde. Helsinki, ich bin gespannt (und werde berichten!).

6. Lissabon
Ich mag Städte, die enorm vielseitig sind und eigentlich alles können – vom Strandurlaub über Kultur bis zur Fußballpilgerreise. In Barcelona habe ich mich direkt verliebt und ich kann mir vorstellen, dass es mir mit Lissabon wieder genauso gehen wird. Grund genug, das zu überprüfen!

 7. Südafrika
Südafrika steht erst seit kurzer Zeit auf meiner Reiseliste, seither aber umso nachhaltiger. Manchmal geht es mir mit Zielen so, dass sie einfach, fast aus dem Nichts, in meinem inneren Fernwehkatalog auftauchen, sodass ich es selbst kaum begründen kann. Und dort lösen sie auf einmal eine Sehnsucht aus, die gestillt werden muss. Mit Australien ging es mir vor einigen Jahren sehr ähnlich – und wenn dieses Phänomen sich mit Südafrika auch nur ansatzweise wiederholt, wird es mich nachhaltig prägen.

 8. La Réunion
Mit etwa 12 Jahren hatte ich eine Brieffreundin aus La Réunion, die mir viel vom Leben auf dieser Insel im Indischen Ozean berichtete und mich wahnsinnig neugierig machte. La Réunion, das war für mich immer spannend, ein bisschen ausgefallen und wunderschön verheißungsvoll. Die Natur muss atemberaubend sein, es gibt reichlich Gelegenheit zum Surfen – Grund genug für reichlich Fernweh.

9. Maine
Vor vielen Jahren las ich mal eine Buchreihe, die in Maine spielte – vielleicht war das der Anfangspunkt meiner Maine-Faszination. Maine ist wild, rauh, voller unbändiger Natur, Sturm, Wellen, Wolkenbruch und strahlt für mich trotzdem irgendwie auch große Ruhe aus. Es ist damit sicher ein weniger klassisches Ziel, dafür aber eines, das mich umso mehr einfängt.

10. Paris
Ich habe ein bilinguales Abitur gemacht, war jahrelang häufiger in Frankreich – meist im Süden, zuletzt in Straßburg – aber tatsächlich noch nie in der Hauptstadt. Mein Paris-Bild ist bisher anhand diversester Erzählungen zweigeteilt, irgendwo zwischen traumschön und doch eher schmutzig, hektisch und unpersönlich. Ich kann mir gut vorstellen, dass es beide Facetten vereint und freue mich auf eine Überprüfung im nächsten Jahr – zumal die Distanz von Köln aus ja wirklich überwindbar ist.

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