Hej Oktober!

Kaum zu fassen, dass mit dem heutigen ersten richtig tollen Herbstsonnentag schon das letzte Quartal 2017 anbricht! Nach einem Turboseptember ist bei mir gerade zur Abwechslung mal viel Ruhe angesagt, um das Energielevel wieder etwas auf Normalstand anzuheben – aber gerade ist das genau richtig. Und in diesem Modus werde ich auch versuchen, endlich mal wieder regelmäßig zu bloggen (aber ohne das eigentlich schon seit Monaten nagende Pflichtgefühl, sondern einfach, weil ich wirklich gern wieder mehr schreiben würde). Beides zusammen sind schon die ersten Vorsätze für den Oktober – und weil es ja nie einen falschen Zeitpunkt gibt, sich neue Dinge (oder auch alte Dinge neu) vorzunehmen, folgen hier mal alle auf einen Blick:

1. Mehr Ruhe.
Ich bin nicht irre gut darin, mir selbst zuzuhören, was so mein allgemeines Ruhebedürfnis angeht. Gerade allerdings ist dieses kaum auszublenden und ich merke, dass das normale „dieses noch, jenes noch, ab nächster Woche wird es bestimmt ruhiger – ach nee, doch nicht“ nicht das ideale Konzept ist. Keine Frage, ich bin gern und viel unterwegs, aber jetzt gerade merke ich, dass es auch mal sehr entspannend ist, einen Gang zurückzuschalten und sich nicht konstant mehr vorzunehmen, als irgendwie machbar ist. Mal sehen, wie lange das anhält. 😀

2. Mehr Bloggen.
Das will ich, wie geschrieben, eigentlich schon lange – gleichzeitig wäre mein Wunsch auch mehr Regelmäßigkeit. Mal sehen, vielleicht führt das zurückgefahrene Ausmaß selbst gewählter to dos und Kalendereinträge ja endlich auch dazu, dass ich wirklich wieder mehr schreibe. Es gibt noch sooo viele Reisen, die ihren Platz hier finden sollten, so viele Köln-Tipps und und und…

3. Mehr Bücher, weniger Smartphone.
In den letzten Monaten nervt es mich immer mehr zu realisieren, wie viel Zeit ich nebenbei verdaddele, indem ich „kurz“ das Smartphone zücke. Klar, manchmal ist es angenehm, sich einfach nur ein bisschen ziellos treiben zu lassen, aber zu oft erwischte ich mich bei dem Gedanken, dass ich in der Zeit auch ein gutes Buch lesen könnte. Versuchen wir das doch mal.

4. Mehr Sport.
Anfang des Jahres war ich mit 4x Sport pro Woche fast beängstigend gut dabei – und dann, ja dann, hat es sich irgendwie in den Irrungen des Alltags doch wieder verloren. Da ja aber da noch diese ganz wunderbare Outdoor-Reise ansteht, für die ich gern ganz gut vorbereitet wäre – und da ich auf Gozo erstmals klettern war und gemerkt habe, wie gut der ganze Sportkram doch gleich wieder ist, um den Kopf mal auszuschalten – muss im Oktober mal wieder was passieren. Erstes Ziel: 2x pro Woche, Sportart egal.

5. Handlettering
Das passt eigentlich zum Büchervorsatz in der Grundmotivation – und da ich gestern zufällig eine frühere Kollegin wiedertraf, die Handlettering-Workshops gibt und sogar mit ihrer Studio-Mitgründerin ein tolles Buch herausgegeben hat, hat sich der Vorsatz direkt noch mehr verankert.

6. Mindestens 7h Schlaf.
Einen Versuch ist es wert – eigentlich bin ich, was diesen Punkt angeht, schon seit ein paar Wochen ganz gut dabei, aber es gibt immer noch ein paar Ausnahmen, die mir noch zu häufig sind. Hey October, let’s sleep!

7. Nicht alles auf einmal wollen.
Der vermutlich wichtigste Punkt – und der schwierigste (vor allem, da auch diese Liste fast schon wieder zu viele Vorsätze beinhaltet :D). Ich bin ja großer Fan von to-do-Listen und Expertin im sich-immer-mehr-vornehmen-als-ansatzweise-realistisch-ist, ebenso wie im sich-selbst-mal-mehr-Stress-machen-als-notwendig – aber das ist auf Dauer ganz schön anstrengend und ehrlicherweise viel zu oft auch gar nicht notwendig. Mal gucken, ob ich mit all der potentiellen Ruhe im Oktober auch da mal einen klitzekleinen Gang zurückschalte.

So, und jetzt will ich von euch wissen: Was sind eure Vorsätze für den Oktober oder das letzte Quartal? Man muss ja schließlich nicht bis Neujahr warten, ne? 😉

 

Lappland-Reisevorbereitung: Momente

Ich zog drei Paar Handschuhe übereinander und frage mich immer noch, ob das warm genug sein wird.

Ich zog vier Paar Handschuhe übereinander und stelle fest: Das ist zu viel – bzw. zu wenig, Platz nämlich, das fühlt sich ganz fies nach Fingerquetschung an.

Es gibt Schuhe und es gibt Lappland-Schuhe. Letzteres sind quasi kleine Häuschen, die für Füße gebaut wurden. Und die bis zu -100°C aushalten können (auch, wenn man selbst das dann vermutlich schon lange nicht mehr aushalten konnte).

Ich finde es grauenhaft, das zu bestätigen, aber: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal nur zwei Paar Schuhe für einen Urlaub einplante. Und erst recht nicht, wann jemals Hausschuhe dabei gewesen wären.

Man glaubt nicht, wie viele warme Klamotten man gerollt in einen Koffer bekommen kann. Test erfolgreich.

Und ich glaube kaum, wie schwer es doch ist, die Eitelkeit ganz zu besiegen und kein Kleid auf die Liste zu packen (oder irgendein anderes nicht pragmatisches oder comfymäßiges Kleidungsstück), weil das einfach völliger Irrsinn wäre.

Ich werde ein Stirnband einpacken, das ich noch unter die Mütze ziehen kann. Farbwahl: gelb, Mütze: schwarz. Hallo, BVB! (Das BVB-Handtuch ist dann natürlich auch dabei.)

Im Zweifel werde ich vier Hosenlagen übereinander tragen können. (Sollte also auch für mich als Frostbeule klappen.)

Ich habe mir Wissen angelesen, ab wann so ein Nasenpiercing einfrieren könnte.

Begleitende Reiseliteratur: Marie von Ebner-Eschenbach und Elisabeth Rank.

Powering off. And on.

Seit fast zwei Monaten bin ich tatsächlich wieder in einem Fitnessstudio angemeldet – und das, obwohl ich Fitnessstudios eher wenig abgewinnen kann. Fahle Hallen mit großen, abstrakt und bedrohlich aussehenden metallischen Geräten, viel zu viele Auskenner, überall Werbung für Shakes, die den Bereich des geschmacklich Möglichen lange verlassen haben… – ach, ich könnte so weitermachen, aber ihr versteht mich schon.

Warum nun doch wieder Fitnessstudio? Das ist eigentlich recht einfach: Im Frühling und Sommer gehe ich mit durchaus annehmbarer Regelmäßigkeit laufen, aber sobald es draußen irre frostig und glatt wird oder andere erkältungs- und erfrierungsbejahende Zustände wüten, war es das. Kondition nur im Halbjahrestakt aufzubauen macht allerdings auch keinen Spaß: Unangenehme Wahrheit – man merkt, dass man nicht jünger wird und der Wiedereinstieg auch graduell nicht leichter. Da das gewählte Just Fit-Studio nachhaltig im Testzeitraum einen bestmöglichen Eindruck machte (inklusive Milon-Zirkel!) und die Idee von konstanter Kondition einfach zu reizvoll war, bin ich also wieder drin. Minimalziel: ein Mal Sport pro Woche, idealerweise eher 2-3 Mal (Ergänzung vom Streber-Me: Es gab auch schon zwei Wochen mit vier Einheiten! Ich Sport-Tier!).

Und bisher funktionierte das auch sehr gut. Aber heute, heute war genau der Tag, an dem so gar nichts ging. An dem die pure Vorstellung des Fitnessstudios furchtbar war. An dem sich mit jeder Minute die Trägheit erbarmungsloser ausbreitete. Und die Müdigkeit. An dem der Bedarf nach zwei Stunden auf der Couch und ein paar Folgen The Good Wife quasi unüberwindbar war.

Da stand ich also, Rucksack in der Hand (clevererweise nimmt man die Sportsachen ja mit ins Büro), und versuchte, mich gegen die Magnetkräfte meiner Sitzmöbel zu wehren. Was kann Sport schon bringen, wenn die Motivation nicht vorhanden ist? Ist nicht ein Abend auf der Couch endlich mal völlig vertretbar bei dem ganzen Unterwegs-Geseie? Ist schlafen nicht auch ein Ausgleich?

Aber dann übernahm Kollege Zweifel: Ist es nicht zu klischeehaft, wenn du jetzt schwach wirst? Ist der eine Abend nicht das Einfalltor, demnächst wieder mal nicht zu gehen und irgendwann den Schweinehund gewinnen zu lassen? Ist das der Anfang von monatlichen Beiträgen ohne Besuch? (Kollege Geiz so: Ja, ja!)

Es fühlte sich zumindest so an. Und auch, wenn das Argument eines Abends nur für mich, zum Runterkommen und als Ausgleich zu konstantem Tausend-Dinge-Getue-und-energetisch-Herumgespringe, völlig valide gewesen wäre, es war irgendwie falsch. Es schrie „aufgeben“. Und das steht einfach nicht im Programm. (Und ja, es hätte nicht der Beginn vom Ende der regelmäßigen Trainings sein müssen, aber manchmal hat man ja das Gefühl, dass es das sein könnte.)

Da stand ich also: Immer noch lustlos, aber gleichzeitig begann der Stachel des Ehrgeizes zu wirken. Und ich schleifte mich tatsächlich ins Studio. Aufwärmen, zwei Geräte, zwei Runden Zirkel. Die Überlegung, ob nicht drei Runden… Hier stoppte ich entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten dann aber das Ehrgeiztier: Nicht übertreiben. Feier, dass du überhaupt da bist. Nicht überpowern, nicht übertreiben, sodass am Ende doch auch noch etwas Zeit für die Couch bleibt. (Zufriedenheit an allen Ecken!)

Am Ende fühlte ich mich sogar wieder mehr nach „Powering on“ statt „Powering off“ und auch das Gefühl der Genugtuung, die Sport-Fatigue besiegt zu haben, ist ein durchaus angenehmes. Hoffen wir mal, dass das den Schweinehund bis auf Weiteres verjagt hat. Ziele, olé!

(Eigentlich ist das ein Beitrag für alle, die irgendwas zur Motivation suchen, wenn gerade ein Sport-Tief da ist, ob temporär oder langfristiger. Tadaaa! Weitermachen lohnte sich. Und jetzt gehe ich auf viel angenehmere Art und Weise müde schlafen.)

Nevereversound – 2016 in Musik.

Jetzt noch ein musikalischer Jahresrückblick 2016 – wieso eigentlich? Diese Frage darf man völlig berechtigt stellen. Und eigentlich wollte ich diese kleine Tradition für das vergangene Jahr aus klassischen Zeitgründen auch schon skippen, aber auf mehrfachen besonderen Wunsch fasse ich meine Playlist des vergangenen Jahres dann doch noch hier zusammen – schließlich kann ich mich der Verantwortung ja kaum entziehen, wieder völlig inkonsistent zusammengestellte Songs zusammenzustellen! Und da ich mich sowieso nicht darum schere, dass da nur aktuelle Titel drauf sind, kann ich mir auch einreden, dass diese Playlist über die zeitliche Begrenzung von 2016 hinaus Bestand behält, auch wenn ich sehr viele spezifische Momente der letzten 12 Monate mit ihr verbinde. Genug der Einleitung – et voilà:

1. Adele – Hello
Der erste Ohrwurm des Jahres nach Rückkehr an die Wasseroberfläche und von den Similan Islands nach Deutschland. Untrennbar verbunden mit dem ersten Kinobesuch von Star Wars durch diese schöne Version. Und, nicht zu vergessen, Soundtrack des völlig aussichtslosen Versuchs, Tickets für ein Konzert zu bekommen.

2. The Naked And The Famous – Young Blood
Aufbruch. Neue Ziele. Neue Pläne. Und neue Perspektiven, die langsam Form annahmen. Young Blood war Begleiter vor allem der ersten Monate des letzten Jahres.

3. George Ezra – Barcelona
Wenn man nach Barcelona fährt, muss man auch Barcelona hören. (Oder Budapest, der geht ja eh auch immer, wie George Ezra allgemein.)

4. Elle King – Ex’s & Oh’s
Stellvertretend für die Lauf-Playlist des Jahres 2016 genau der Song, der mich bei all den Rheinrunden, dem ersten Lauf über 16,7 km und auch beim Kölner Halbmarathon in sengender Hitze begleitete.

5. James Blunt – When I find love again
Man muss der Tradition genüge tun: Anbei dann der Song, den vermutlich die meisten grausam/nervig/furchtbar finden. Aber ich stehe dazu: Ich mag ihn. Und es gibt keinen besonderen Grund, er lief einfach immer mal wieder. Abgesehen davon hat James Blunt es allein wegen seiner profimäßigen Twitter-Aktivitäten verdient, in jeder Playlist aufzutauchen. So.

6. Sia – The Greatest
Einer der wenigen Songs, die keiner konkreten Situation zuzuordnen sind, aber immer wieder durch meinen Kopf und in meiner Playlist liefen.

7. Justin Timberlake – Can’t stop the feeling
Motivation! Sommer! Tanzen! Neuer Job! Hände in die Luft!

8. Kelvin Jones – In my mind I call you home
Back in Cologne. Taxifahrt. Zuhause sein.

9. Walk the moon – Shut up and dance
Eine Hochzeitseinladung mit der Aufgabe, eigene Musikwünsche beizusteuern, damit ordentlich getanzt wird – Walk the moon war ganz heißer Favorit (und hat es dann zwar jetzt in meine Playlist des Jahres, auf die betreffende aber trotzdem nicht geschafft).

10. Madcon – Don’t worry
Das war dann der Song für die Hochzeitsplaylist. Und ein Gute-Laune-Macher durch das ganze Jahr, daher würdig auch auf Platz 10 dieser Playlist.

11. Taylor Swift – Blank Space
Zack, der nächste vielleicht für viele fragwürdige Song. Ich mag auch den. Ich meine, wie gut sind Lyrics wie „You look like my next mistake“, „I can make the bad guys good for a weekend.“ oder „I’m a nightmare dressed like a daydream“? (Kommt, wir kennen es alle.) Abgesehen davon kann man zu Blank Space ganz hervorragende Gespräche führen. Ja, seriöslich.

12. Runrig – Loch Lomond
Loch Lomond war einer meiner Plätze 2016 und Symbol für eine unfassbar wunderschöne Schottland-Reise. Und da ich passend zu Szenerie auch den entsprechenden Song hörte, ist der auf der Playlist entsprechend unverzichtbar.

13. Runrig – Empty Glens
Weite Landschaft. Weite Gedanken. Schottland-schon-vermissen-während-man-noch-da-ist und ein bisschen Wehmut, aber viel mehr Dankbarkeit.

14. The Asteroids Galaxy Tour – The Golden Age
Der irgendwie so gar nicht, aber dann doch passende Soundtrack zu Single Track Roads auf schottischen Inseln, weiter Strecke, guten Gesprächen und fröhlichem Mitgesumme.

15. Disturbed – The Sound of Silence
Dunkel, düster, aber wunderschön und seit November in der Playlist.

16. The High Kings – The Parting Glass
Konzert: Leider verpasst. Dafür wurde The Parting Glass nachholend auf voller Lautstärke an Weihnachten eingespielt. (Auch so, so schön!)

17. Unheilig – Zeit zu gehen
Wer dachte, es geht nicht schlimmer, der irrt. Und an dieser Stelle kann ich selbst kaum glauben, dass ich den Song in die Playlist aufnehme. Ich finde ihn furchtbar, aber er war Teil meines Jahres 2016, weil er mir mehrfach und irgendwann aus lauter Freude darüber, wie furchtbar ich ihn finde, geschickt wurde. Tja nun.

2016: On my way.

Das neue Jahr ist gerade geschlüpft, 2017 ist hier, 2016 Geschichte. Dessen Ende konnten viele Menschen nicht schnell genug herbeisehnen: Das Ende eines Jahres, das weltpolitisch sicher noch eine Menge Luft nach oben gehabt hätte. Ein Jahr, das für mich persönlich hingegen aber auch ein wirklich schönes war. Eines, in dem ich in vielen Momenten sehr pur glücklich war. Ein Jahr mit sehr vielen Reisen. Ein Jahr, das oft (literally) wie im Flug verging, in dem ich aber auch viel erlebt habe. Eines, in dem ich meiner Vorstellung davon, wo und wie ich sein und wo ich hin möchte, noch mal deutlich näher gekommen bin. 2016 war ich sehr auf meinem Weg, das trifft es wohl ganz gut. Daher: Zeit, noch einmal kurz zurückzublicken:

Januar
neujahr2016 begann am weißen Sandstrand mit Feuerwerk, am Tag schaukelte ich unter Palmen und badete in einem Wasserfall – ein sensationeller Start! Es folgten: Der Abschluss des Rescue Divers, mehr Tauchgänge an den wunderschönen Similan Islands inklusive Mantarochen in 1,5m Abstand (wohooo!) – und mit der Rückkehr nach Deutschland ein Temperaturschock um -40°C, genutzt für Winterwanderungen in der Eiffel.

Februar
madridKöln, Karneval – und die Gelegenheit für eine neue Reise! Madrid lebte trotz frostiger Temperaturen auch nachts unter der Woche schon sehr auf und bot eine versteckte, aber sehr erinnerungswürdige Tapas Bar, legendäre Churros, tolle Ausblicke und Unmengen von kleinen Snacks im Mercado de San Miguel. In Köln wartete mein erstes LaserTag-Game, Passiv-Sport mit Rugby im Jameson’s und dem Auswärtsspiel des BVB in Leverkusen (erinnerungswürdig eher durch die Begleitumstände als das Spiel selbst – Grüße an dieser Stelle an Ina, Kathrin und Jan! ;)).

März
ko%cc%88lnDer März fing mit Reisen beruflicher Natur an: 3 Tage München, 2 Abende unterwegs, ein Banane-Walnuss-Muffin, unzählige gute Gespräche. Beruflich ging es auch weiter – mit dem Startschuss für meinen neuen Job. Und apropos Startschuss: Auch das Laufen hab ich endlich wieder regelmäßiger (und mit 10km Standarddistanz) aufgenommen.

April
Ich erinnere mich an das erste Essen auf der Terrasse, Ungeduld, einen sehr unterhaltsamen Theaterbesuch („Fremde Verwandte“), ein tolles Konzert von Hans Zimmer und eine unfreiwillige, skurrile, ziemlich verstörende Fortbildung in Verschwörungstheorien durch einen verlorenen Rucksack.

Mai
barcelonaWährend mich ein Infekt völlig aus der Bahn warf, läutete er auch meine 2016er-Lese-Saison ein: Ich begann mit „A song of ice and fire“ (die Game-of-Thrones-Reihe). Eine kurze Pause gab es für einen Kurztrip nach Barcelona mit mehr Tapas, unendlich vielen wunderschönen Gebäuden, einem Aufenthalt am Strand, einer Seilbahnfahrt und Wanderungen auf dem Hausberg. Auch das Kölner Umland hielt noch eine Neuentdeckung bereit: Ich bezwang den Drachenfelsen. 😉

Juni
romEiner der vollgepacktesten Monate des vergangenen Jahres – zum Geburtstag reiste ich erneut (I’m a lucky girl, most definitely) nach Rom, inklusive erwartbaren Schuhkäufen (3) und dem besten Pistazien-Eis sowie der besten Pizza ever sowie einem endlich unverstellten Blick auf den Trevi-Brunnen. Danach folgte mein Agentur-Abschied bei Weber Shandwick, verbunden mit einem Blick auf die vergangenen 2,5 Jahre und viel Dankbarkeit für eine gute Zeit sowie der Sicherheit, dass lieb gewordene Kollegen Freunde bleiben. Die letzten Resturlaubstage wurden dann „vertaucht“: im Unterwassermuseum auf Lanzarote und bei meinem ersten Dive-Through!

Juli
julyNeuer Job, neuer Job, neuer Job: Am 1. Juli fing ich als Social Media Managerin bei der DKMS an und das war eine der prägendsten und besten Entscheidungen des Jahres. Tolle Aufgaben, tolle Kollegen, eine wertvolle Mission – ich bin sehr, sehr happy.

August
Franzbrötchen und Freunde in Hamburg, mein erstes Himmel un Äd in Köln (yummi!), mein erster DKMS-Lauf und die Geburt der Idee meines ersten Halbmarathons (wer hätte gedacht, dass ich das je möchte?)… Der August war voll mit tollen Momenten, Gesprächen und Ideen – und zog auch hier mit erneut enormer Geschwindigkeit vorbei.

September
berlinEin Kurztrip nach Frankfurt, neuer Input für meine 2016er Playlist (die ich mit etwas Disziplin auch noch verblogge), ein Wiedersehen mit alten Kollegen (danke, dmexco!), ein sehr, sehr schönes Sommer-Wochenende in Berlin mit geheimem Restaurant, toller entdeckter Bar, Museumsbesuch und Hipster-Schwimmbad und die letzten Urlaubsvorbereitungen – und dann hieß es schon wieder: Up, up – nach Schottland!

Oktober
schottlandWas soll ich sagen? Die schottischen Highlands raubten mir den Atem und die Worte. Ich kletterte noch vor Sonnenaufgang Berge hoch, erklimmte weitere trotz angeknackstem Knöchel und wurde mit unvergesslichem Ausblick belohnt (unvernünftig, trotzdem lohnenswert), ging fast ein, als die Auto-Werkstattleuchte 30km im Nirgendwo auf einer Single-Track-Road in der tiefsten Dunkelheit anging, summte permanent Runrig, entdeckte Inseln, Fairy Pools, vielleicht auch ein bisschen Whisky, probierte Haggis und Haggis-Chips, staunte jeden Tag über das nicht zu erwartende, aber vorhandene grandios klare Sonnenschein-Wetter und und und. Es war wunderschön.

November
Der November begann quasi mit der Champions-League-Hymne beim Heimspiel gegen Lissabon, beinhaltete leider eine (immerhin nur leichte) Lebensmittelvergiftung und zahlreiche Rennereien, um endlich den Handyvertrag zu wechseln, aber auch neue Köln-Entdeckungen wie das Kaizen und das Gedankengut. Um die Reiseroutine nicht zu vernachlässigen, ging es erneut nach Berlin, hier ebenfalls mit Entdeckungen wie dem Dr. To’s für asiatische Tapas und dem Wiederbesuch des Le Bon für sehr leckeres Frühstück. Um weiterhin in Schottland-Erinnerungen zu schwelgen, war das Runrig-Konzert der perfekte Aufhänger. Ach ja, und ich beendete endlich die Game-of-Thrones-Buchreihe!

Dezember
sofiaPassend zum Rest des Jahres beinhaltete auch der letzte Monat desselben ein volles Reiseprogramm – nicht nur zu Weihnachten, sondern auch drum herum: Mit meinem vorweihnachtlichen ersten Paris-Besuch, bei dem ich nicht nur die Sprache wieder etwas auffrischen konnte, sondern auch den besten Cocktail ever trank und kopfschüttelnd vor happiness den Blick auf den Eiffelturm genoss. Zum Jahresende ging es über einen kurzen Wien-Stopover (mit Zeit für Naschmarkt, Hofburg, Stephansdom und Schnitzel-Dinner) auf nach Sofia: Eine superspannende Stadt voller Gegensätze. Und genau dort feierte ich vor historischer Kulisse und mit vielen tanzenden Bulgaren sehr entspannt ins neue Jahr.

2016 war definitiv ein Jahr, das ich für meinen Weg nicht missen möchte. Während sich so viele gerade fragen, wie 2017 ihr „new self, new life“ so aussehen soll, stelle ich fest: Ich bin ganz schön glücklich. Mit meinem Leben, mit den Menschen darin, mit meinem Job. Mit meinem Weg, meinen Zielen, den weiteren Ideen. Den Möglichkeiten, den Plänen. Ich freue mich darauf, wie es weitergeht. Und sage an dieser Stelle DANKE an alle, die 2016 für mich zu diesem schönen Jahr gemacht haben. <3

 

Back on track – Woche 8

Entgegen der Annahmen der letzten Woche war auch diese dann doch wieder ruckzuck vollgepackt – aber gut, am Ende mag ich es wohl einfach zu sehr, viel zu machen, viel unterwegs zu sein, sodass ich automatisch dazu tendiere, jede verfügbare Stunde auszureizen. (Nichtsdestotrotz ein Vorsatz für die nächste Woche: Mal etwas Tempo rausnehmen, etwas mehr frei verfügbare Zeit in der Planung belassen.) Dennoch: Auch in dieser Woche schaffte ich es immerhin zwei Mal, den Vorsatz des regelmäßigen Laufens in die Tat umzusetzen, woop woop! Ich möchte vorsichtig folgern: Es wird immer besser (und vielleicht auch ein winziges bisschen immer selbstverständlicher, das Laufen wieder als unverrückbaren Teil der Woche zu integrieren). Yay! Heißt allerdings immer noch nicht, dass jeder Lauf auch gleich viel Spaß macht, denn da war diese Woche von Experimenten und Gegensätzen geprägt:

Wie war Woche 8?
High highs and low lows – der Lauf am Montagabend war fast vollumfänglich super: Viel Energie, ich fühlte mich ein bisschen, als hätte ich kleine Trampoline unter den Schuhen, die mich umso beschwingter über die Strecke bringen. War es deswegen mühelos? Im Leben nicht. Der Lauf selbst war immer noch anstrengend, das lag aber wohl vor allem am kleinen Zeitteufel auf meiner Schulter, der immer noch ein bisschen schneller sein wollte. Aber: Ein super Gefühl, mich endlich wieder alten Zeiten anzunähern, ein freier Kopf und mit etwas weniger Tempo wär es vermutlich auch entspannt gewesen. 😉
Ganz anders am Donnerstag: Mein persönliches Experiment bestand darin, das mit dem Laufen am Morgen doch noch mal zu versuchen. Um es kurz zu machen: Ich lasse das dann jetzt wieder, dafür bin ich einfach nicht gemacht. Ich war einerseits wach und andererseits trotzdem müde, fühlte mich langsam (obwohl ich es nicht war) und trotz Aktivität, als hätte ich Gummi in den Beinen. Ich mag entspannte Läufe abends nach der Arbeit ohne Zeitdruck einfach deutlich lieber.

Wie oft bin ich gelaufen?
Zwei Mal – endlich mal wieder!

Wie lang/welche Strecke?
Ein Mal 6km, die mittlere Strecke und am Donnerstagmorgen die kleine Runde mit 4,5km. Mehr ging einfach nicht. Insgesamt damit relativ viel Park, ein bisschen durchs Veedel.

Stimmung, Freude am Laufen?
Am Montag: Hoch, ziemlich hoch sogar – und nach dem Lauf sogar noch höher beim Blick auf die Zeit und als sich die innere Zufriedenheit mal wieder so schön festsetzte.
Am Donnerstag: Niedrig. Morgenläufe in zeitlich engen Grenzen sind nicht meine Welt.

Und das innere Ehrgeiztier?
Montagabend hellwach und anstrengend (aber wirkungsvoll), am Donnerstag ebenfalls noch im Halbschlaf (da zählte auch eher, es überhaupt zum Laufen geschafft zu haben).

Welche Musik?
Erneut durch Zeitmangel die alte Playlist von 2014 – funktioniert für den Moment, für die kommende Woche muss aber eine neue her! (Ich arbeite dran.)

Back on track – Woche 7

Die Zeit rennt und rennt und rennt – und so mache ich das auch. Nur zum Bloggen kam ich nun doch erst wieder etwas verspätet. Um mein persönliches kleines Projekt #backontrack in Zukunft etwas strukturierter hier dokumentieren zu können, hab ich mir überlegt, die einzelnen Wochen jeweils anhand dieser Fragen Revue passieren zu lassen – und los geht’s!

Wie war Woche 7?
Woche 7 war insgesamt okay – fast schon ein bisschen routiniert (woop woop!). Ich konnte meine Frequenz zwar entgegen der Planung nicht steigern, aber war zufrieden, es in Anbetracht der komplett ausgebuchten Woche überhaupt auf die Laufstrecke geschafft zu haben (noch vor dem Fußball – kurzer Break für eine angemessene Reaktion ;)). Ich bin sicher, noch vor Kurzem wäre die volle Woche meine Ausrede gewesen, und ich freue mich deswegen umso mehr, dass ich mir trotzdem ein Zeitfenster freigeräumt habe.

Wie oft bin ich gelaufen?
Jaja, nur ein Mal – aber immerhin überhaupt ein Mal!

Wie lang/welche Strecke?
6km, meine mittlere Strecke. Relativ viel Park, ansonsten klassische Stadtszenerie.

Stimmung, Freude am Laufen?
Die Lauffreude hielt sich in Grenzen, leider. Es war einer dieser Abende, wo man irgendwie schnell merkt, heute läuft (haha) es nicht so richtig. Die Schritte fallen schwerer, das Energielevel ist niedriger. Gerade deswegen aber ein umso besseres Gefühl, durchzuhalten und nicht auf halbem Weg auf die kleine Runde abzubiegen. 😉

Und das innere Ehrgeiztier?
Nach ersten guten Wochen ist es mittlerweile wieder schwer in Schach zu halten – und wenn es nicht mehr (Läufe) bekommt, dann will es zumindest schnellere. Hat in der letzten Woche immerhin auch geklappt (auch wenn mir bewusst ist, dass es darum nicht stets geht).

Welche Musik?
Durch den erwähnten Zeitmangel lief ich leider noch immer ohne neue Playlist (Inspiration nach wie vor willkommen!), daher habe ich die von Anfang 2014 wieder ausgegraben, um für etwas Abwechslung zu sorgen.

90 Minuten, alle Emotionen.

Jungs, Jungs, Jungs. Was macht ihr mit uns? Ich werde doch auch nicht jünger. Sicher, eure enormen Adrenalinmomente gehören zu euch, gehören zum Verein und auch zu meiner Liebe für diesen Sport. Nein, genau deswegen würde ich sie objektiv nicht hergeben wollen – aber heute, jetzt, so kurz nach diesem Spiel gelingt nur der subjektive Wunsch, dass das in dieser Momentaufnahme doch anders hätte sein müssen.

Ich bin fassungslos. Wer Drama so sehr in der Spiel-DNA mit drin hat, der muss wohl auch mal so rasant, so schmerzhaft, so … ach, ich weiß doch auch nicht, so irre verlieren. 90 Minuten, alle Emotionen drin – von wahnwitziger Freude und Fassungslosigkeit auf dem Jubelteil der Skala bis hin zum völligen Unglauben über das, was da tatsächlich gerade passiert. Wenn man die zweite Halbzeit auf einem Teller servieren könnte, ihr Nachgeschmack wäre bitter.

Zum Wiederanpfiff war ich lustigerweise trotz sehr guter Ausgangslage auf einmal sehr nervös. Man weiß ja um die schwarzgelben fußballerischen Emotions-Achterbahnfahrten. Nachdem das 2:3 fiel, versuchte ich den Bildschirm in der Kneipe per Telepathie zu einem weiteren Tor für Dortmund zu bewegen, während die Kellnerin abwinkte und sagte „Ach, das ist durch.“ Nee nee, das ist Dortmund – dachte ich, sie wandte sich zur Tür, das 3:3 fiel ins Tor. Die letzten zehn Minuten, gezogen wie ein Gummiband, das immer poröser an den Kanten ausfranst. 4:3. Ende, aus, vorbei.

Ich schreibe es und kann es doch immer noch nicht glauben. Vielleicht schreibe ich es auch, um es doch irgendwie glauben zu können. Fußball, du bist ein irres Tier. Und Liverpool: Damn, what an attitude! Beeindruckend, wie Kloppos Jungs (wie merkwürdig es immer noch ist, das über ein anderes Team zu schreiben) das gedreht haben, wie sie an sich glaubten und dafür sorgten, dass das dem BVB immer weniger gelang. Wie der BVB von „sie bräuchten drei Tore“ zu wenig Druck nach vorn und vielen Fehlern in der Defensive wanderte. Fast ein bisschen wie in Trance – und so fühlt es sich vielleicht auch jetzt an. Unwirklich, irgendwie. Vermutlich braucht es solche Niederlagen für große Siege, es braucht das Komplettpaket, aber gerade das heißt nicht, dass es heute nicht sehr wehtun darf.

Back on track – Wochen 4, 5 und 6

Auch wenn ich in den letzten drei Wochen die schriftliche Reflektion meiner eigenen kleinen Laufchallenge hier im Blog arg vernachlässigt habe, bin ich nach wie vor dabei. Woop woop! (Bitte fügen Sie hier einen kleinen Jubeltanz ein.)

Auch, wenn ich nach wie vor noch weit davon entfernt bin, quasi automatisch die Laufschuhe zu schnüren und mich im Park wiederzufinden, ist es doch deutlich leichter als beim ersten Mal vor ein paar Jahren, zu etwas Routine-Ähnlichem zurückzukommen. Dennoch bleibt das Laufen selbst ein Auf und Ab: Auf die enorme Motivation in den Wochen drei und vier folgte ein kleines Tief in Woche fünf, auf erste Entspanntheit im Hinblick auf Geschwindigkeit folgte ein umso wacheres Auge auf erreichtes Tempo und Zeiten in dieser Woche. Ja, auch wenn ich weiß, dass es völlig überflüssig ist, sich damit selbst so zu stressen und mir bewusst ist, dass entspannteres Laufen viel besser ist und mehr Spaß macht/Motivation bringt. Dennoch, trotz latentem Selbstdruck: Ich merke immer mehr, wie sehr das Laufen ein toller Ausgleich ist, wie gut es Kopf und Gedanken lüftet und bin zuversichtlich, auch weiter dran zu bleiben. Das ist doch auch schon mal was, oder? 😉

Rein häufigkeitstechnisch klappte es leider in den letzten zwei Wochen nicht mehr mit mehr als jeweils einem Lauf, in der letzten Woche war ich dafür allerdings statt auf meiner Standardstrecke von etwa 5 km fast doppelt so weit (9,5 km) am Rhein unterwegs. (Und merkte, dass das als Distanzsteigerung vielleicht doch etwas viel auf einmal war, Grüße an dieser Stelle an das innere Ehrgeiztier). In dieser Woche schnürte ich sogar am Freitagabend und nach einem Feierabendbier (!) noch die Laufschuhe, um entspannt ins Wochenende zu rennen (Das wäre früher nicht passiert! :D). Für die kommende Woche nehme ich mir fest wieder zwei Läufe vor und bin gespannt, ob es klappt.

Aktuell tatsächlich das größte Problem: Die Playlist. Ich habe sie kaputt gelaufen, ich kann sie nicht mehr hören und entsprechend motiviert sie mich auch nicht mehr so sehr wie am Anfang. Ich brauche neue Musik. Ruhig und entspannt und ohne Gesang geht für mich gar nicht, tendenziell eher schneller Beat, gute Laune, Partymusik und ja, fürs Laufen auch gerne Mainstream-Pop, das funktioniert bei mir super. Vielleicht könnt ihr ja helfen? Was hört ihr zum Laufen, was enthalten die Playlists eurer Wahl?

Back on track – Woche 3

Nachdem ich in der letzten Woche dem Minimalziel von einem Lauf erst auf den letzten Drücker gerecht wurde, startete ich diese Woche gleich zu Beginn durch, denn, Trommelwirbel: Die lange vermisste Laufmotivation ist zurück! Bei mir äußert sie sich nach einem angenehmen Lauf dadurch, dass direkt die Vorfreude auf den nächsten steigt – und damit auch der Wunsch, schnellstmöglich wieder die Laufschuhe zu schnüren. Ich erinnere mich daran, dass dieses Gefühl mich zum ersten Mal nach dem Women’s Run weitertrug, danach aber erst Wochen bzw. Monate später regelmäßig einkehrte. Interessant, dass es sich nun so schnell – direkt nach dem zweiten Lauf am vergangenen Sonntag – wieder einstellte (und sich zumindest nach aktuellem Stand so anfühlt, als ob es bleibt).

Und so startete ich am Montagabend, dieses Mal auch in eine etwas größere Runde (jaja, immer noch niedliche 6km). Was neu ist: meine Entspannung dabei. Ich (!) war ganz entspannt. Ohne Stress. Wirklich. Ja, ich. Tatsächlich konnte ich das Laufen genießen, in moderatem Tempo, ohne wie sonst stetig auf die Zeit zu schielen (schneller!), die Kilometer (mehr!), auf der ewigen Jagd nach einer besseren Zeit als beim letzten Mal (jedes Mal!). Natürlich ist der Ehrgeiz immer noch da, langfristig die Geschwindigkeit auf frühere Werte zu bringen, aber zumindest im Moment steht noch mehr die Freude darüber, endlich überhaupt wieder angefangen zu haben, im Vordergrund. (Ich bin gespannt, wie lange das anhält.)

Wenn schon die Zeitziele zumindest aktuell nicht so sehr im Vordergrund stehen, müssen andere her (war ja klar, mit irgendetwas muss ich meine sonstige Entspannung ja ausgleichen): Der Anspruch einer höheren Frequenz war geweckt – und so fand ich mich am Donnerstag erneut auf einer abendlichen Runde. Bedingt durch etwas spätere Ankunft zuhause fand diese dann durch die Dunkelheit nicht mehr im Park statt, sondern entlang der Straße, aber das hat mich eigentlich noch nie gestört.

Auch der Donnerstagslauf war sehr entspannt und erzeugte fast schon ein Gefühl der Routine, das sich wiederum auch ganz schön gut anfühlte – auch wenn es wohl in Woche 3 noch verfrüht ist, von Routine zu sprechen. Natürlich macht es auch die Tatsache einfacher, dass es abends schon wieder etwas länger hell ist, weil sich so zeitlich viel mehr Optionen auch unter der Woche bieten – und ich die sogar umso lieber nutze, weil Laufen für mich ein grandioser Ausgleich nach einem Arbeitstag ist.

Leider konnten am Ende auch zwei Läufe nicht völlig verhindern, dass sich eine kleine Migräne-Attacke in die Woche schlich, aber immerhin verlief sie deutlich sachter als sonst und allein jeglicher positive Effekt in der Hinsicht wäre für mich schon Grund genug, weiter zu machen. Aber auch so ist die Motivation geweckt und zumindest nach aktuellem Stand auch der Spaß zurück… Kann so weitergehen (äh, laufen), auch in Woche 4!