Für Wintersonntage und Sommerfreitage: Musik von Mark Wilkinson

Klassischerweise unterteile ich Musik, die irgendwie und irgendwann in das Repertoire meiner Lieblingsstücke übergeht, automatisch in Sommer- und Wintermusik. Das ist einerseits schön, weil z.B. ruhigere, leisere Songs so wundervoll in die kalte Zeit, zu einer Tasse Tee und zu einem guten Buch passen. Andererseits ist das aber auch ein bisschen blöd, weil ich sie dann partout nicht mehr in der anderen Hälfte des Jahres hören kann.

Mark WilkinsonCounting Down The Hours von Mark Wilkinson ist die erste Ausnahme dieser bisher musikalisch so allumfassenden Regel – und ich freue mich umso mehr darüber. Seine Songs sind die perfekten Weihnachts- und Winterbegleiter, gleichzeitig bringen sie mich aber auch immer ein Stück weit zurück in den Sommer von Sydney. In die Straße, in der ich ihn zum ersten Mal hörte und innehalten musste. In diesen magischen Nachmittag, an dem meine fantastische Zeit in Australien ihren Anfang nahm.

Als ich Mark Wilkinsons Stimme zum ersten Mal hörte, schlenderte ich gerade durch The Rocks und über den Food Market, der an sich schon alle verfügbare Begeisterung für einen Tag verdient gehabt hätte. Aber dann fing dieser Musiker am Ende des Marktes meine Aufmerksamkeit ein und ließ mich sprachlos und völlig fasziniert lange, lange stehen bleiben. Mich und viele andere Menschen. Weiterlesen

Leaving Sydney

Eigentlich ist es nicht clever, einen Blogbeitrag schreiben zu wollen, wenn einem so sehr die Worte fehlen wie mir für das, was hier passiert ist. Down Under hat mich auf den Kopf gestellt, in der bestmöglichen Art und Weise.

Ich bin überzeugt, dass es richtige Städte zur richtigen Zeit gibt und Sydney war für mich definitiv so eine. Um Missverständnisse zu vermeiden: Jedes Ziel dieser Reise war auf seine Art wundervoll und ich bin sehr dankbar für jeden einzelnen Moment. Aber Australien stach noch einmal heraus und überraschte mich so viel mehr, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Weiterlesen

Mamasan – Asiatische Tapas. In Sydney.

Ich war eigentlich ziemlich überzeugt, dass mich nach meiner Reise nach Japan so schnell kein asiatisches Essen außerhalb dieses Landes mehr so sehr begeistern könnte. Tja nun, weit gefehlt.

MamasanIn Bondi besuchte ich in einer Mädelsrunde das Mamasan, das sich vor allem durch sein Angebot an asiatisch interpretierten Tapas auszeichnet. Eben genau wie bei der spanischen Variante bestellt man entsprechend in größerer oder auch kleinerer Runde verschiedene Gerichte, von denen dann alle probieren können.

Das Menu im Mamasan wartete nicht nur mit einem zweiseitigen Sake-Angebot inkl. Skala für die richtige Wahl (heiß/kalt, trocken/süß) auf, sondern auch mit Speisen, von denen mich zugegebenermaßen einige zunächst eher skeptisch zurück ließen. Duck Pancakes? Beides einzeln hervorragend, aber in der Kombination erschien mir das eher fragwürdig. Umso mehr ein Grund dafür, dass ihnen ein Platz auf der Bestellliste sicher war. Weiterlesen

Sculpture by the Sea, Sydney

Nachdem Sydney mich schon an Tag 1 und nach den ersten wenigen Impressionen vollständig überwältigt hatte, ging es mit dem Verlieren meines Reiseherzes auch am nächsten Tag (und seither an allen folgenden) munter weiter.

Auf dem Programm stand nicht nur der berühmte Bondi Beach, sondern gleich noch ein bisschen Kunst dazu – beides hübsch zusammen gefasst unter dem Titel Sculpture by the Sea. Entlang des Coastal Walk zwischen Bronte und Bondi Beach (etwa zwei Kilometer lang) findet alljährlich seit 1996 Australiens größte Freiluftausstellung im Oktober/November statt. Künstler aus Australien und aller Welt präsentieren hier ihre Werke (insgesamt etwa 100 Stück) vor so wunderschönem Hintergrund, dass mein Blick zugegebenermaßen auch immer mal wieder von den Ausstellungsstücken weg wanderte. Dennoch: Das Zusammenspiel zwischen Kunst und Kulisse machte beide nur noch beeindruckender. Weiterlesen

Sydney: Lieder über Liebe.

Wie kann man sich in eine Stadt nach nur etwa acht Stunden und einigen wenigen Impressionen so sehr verlieben? Genau diese Frage stellte ich mir schon an Tag 1 und seither stellt sie sich mir nur mit jedem Tag deutlicher. Aber eigentlich ist es ganz leicht, denn Sydney lässt einem quasi keine andere Wahl, als sein Reiseherz direkt und unwiderruflich zu verlieren.

Bondi Beach Sculptures by the seaSydney kann einfach alles: die schönsten Strände, kleine, gewundene Wege entlang der Klippen, dazu nebenbei noch Kunstausstellungen, Berge, Wolkenkratzer, Ruhe und Chaos, Kultur und Natur, Shopping und Entspannung, Restaurants aller erdenklichen Arten und Küchen, Flair, Vibe, Inspiration, dazu unglaublich freundliche Menschen… No need for anything else. Sydney macht das mit dem Instant Glück – ich bin einfach da und genieße es. Weiterlesen

Los geht’s!

ReisestartSo, es geht nun wirklich endlich los mit der großen Reiserei. Auf in die weite Welt, und zwar ab jetzt! Die Planung ist entsprechend abgeschlossen, lässt aber noch ein bisschen Platz für Flexibilität – die soll beim Reisen ja nicht so ganz unpraktisch sein, hörte ich. Die Reisevorbereitungen sind ebenfalls beendet: alle Reisedokumente sind zusammen gesammelt, Visa und Einreisegenehmigungen beantragt und erteilt, Tickets ausgedruckt. Unterkünfte sind organisiert, diverse Blogs gelesen, Tipps gesammelt und Empfehlungen notiert. Weiterlesen