Nevereversound – 2016 in Musik.

Jetzt noch ein musikalischer Jahresrückblick 2016 – wieso eigentlich? Diese Frage darf man völlig berechtigt stellen. Und eigentlich wollte ich diese kleine Tradition für das vergangene Jahr aus klassischen Zeitgründen auch schon skippen, aber auf mehrfachen besonderen Wunsch fasse ich meine Playlist des vergangenen Jahres dann doch noch hier zusammen – schließlich kann ich mich der Verantwortung ja kaum entziehen, wieder völlig inkonsistent zusammengestellte Songs zusammenzustellen! Und da ich mich sowieso nicht darum schere, dass da nur aktuelle Titel drauf sind, kann ich mir auch einreden, dass diese Playlist über die zeitliche Begrenzung von 2016 hinaus Bestand behält, auch wenn ich sehr viele spezifische Momente der letzten 12 Monate mit ihr verbinde. Genug der Einleitung – et voilà:

1. Adele – Hello
Der erste Ohrwurm des Jahres nach Rückkehr an die Wasseroberfläche und von den Similan Islands nach Deutschland. Untrennbar verbunden mit dem ersten Kinobesuch von Star Wars durch diese schöne Version. Und, nicht zu vergessen, Soundtrack des völlig aussichtslosen Versuchs, Tickets für ein Konzert zu bekommen.

2. The Naked And The Famous – Young Blood
Aufbruch. Neue Ziele. Neue Pläne. Und neue Perspektiven, die langsam Form annahmen. Young Blood war Begleiter vor allem der ersten Monate des letzten Jahres.

3. George Ezra – Barcelona
Wenn man nach Barcelona fährt, muss man auch Barcelona hören. (Oder Budapest, der geht ja eh auch immer, wie George Ezra allgemein.)

4. Elle King – Ex’s & Oh’s
Stellvertretend für die Lauf-Playlist des Jahres 2016 genau der Song, der mich bei all den Rheinrunden, dem ersten Lauf über 16,7 km und auch beim Kölner Halbmarathon in sengender Hitze begleitete.

5. James Blunt – When I find love again
Man muss der Tradition genüge tun: Anbei dann der Song, den vermutlich die meisten grausam/nervig/furchtbar finden. Aber ich stehe dazu: Ich mag ihn. Und es gibt keinen besonderen Grund, er lief einfach immer mal wieder. Abgesehen davon hat James Blunt es allein wegen seiner profimäßigen Twitter-Aktivitäten verdient, in jeder Playlist aufzutauchen. So.

6. Sia – The Greatest
Einer der wenigen Songs, die keiner konkreten Situation zuzuordnen sind, aber immer wieder durch meinen Kopf und in meiner Playlist liefen.

7. Justin Timberlake – Can’t stop the feeling
Motivation! Sommer! Tanzen! Neuer Job! Hände in die Luft!

8. Kelvin Jones – In my mind I call you home
Back in Cologne. Taxifahrt. Zuhause sein.

9. Walk the moon – Shut up and dance
Eine Hochzeitseinladung mit der Aufgabe, eigene Musikwünsche beizusteuern, damit ordentlich getanzt wird – Walk the moon war ganz heißer Favorit (und hat es dann zwar jetzt in meine Playlist des Jahres, auf die betreffende aber trotzdem nicht geschafft).

10. Madcon – Don’t worry
Das war dann der Song für die Hochzeitsplaylist. Und ein Gute-Laune-Macher durch das ganze Jahr, daher würdig auch auf Platz 10 dieser Playlist.

11. Taylor Swift – Blank Space
Zack, der nächste vielleicht für viele fragwürdige Song. Ich mag auch den. Ich meine, wie gut sind Lyrics wie „You look like my next mistake“, „I can make the bad guys good for a weekend.“ oder „I’m a nightmare dressed like a daydream“? (Kommt, wir kennen es alle.) Abgesehen davon kann man zu Blank Space ganz hervorragende Gespräche führen. Ja, seriöslich.

12. Runrig – Loch Lomond
Loch Lomond war einer meiner Plätze 2016 und Symbol für eine unfassbar wunderschöne Schottland-Reise. Und da ich passend zu Szenerie auch den entsprechenden Song hörte, ist der auf der Playlist entsprechend unverzichtbar.

13. Runrig – Empty Glens
Weite Landschaft. Weite Gedanken. Schottland-schon-vermissen-während-man-noch-da-ist und ein bisschen Wehmut, aber viel mehr Dankbarkeit.

14. The Asteroids Galaxy Tour – The Golden Age
Der irgendwie so gar nicht, aber dann doch passende Soundtrack zu Single Track Roads auf schottischen Inseln, weiter Strecke, guten Gesprächen und fröhlichem Mitgesumme.

15. Disturbed – The Sound of Silence
Dunkel, düster, aber wunderschön und seit November in der Playlist.

16. The High Kings – The Parting Glass
Konzert: Leider verpasst. Dafür wurde The Parting Glass nachholend auf voller Lautstärke an Weihnachten eingespielt. (Auch so, so schön!)

17. Unheilig – Zeit zu gehen
Wer dachte, es geht nicht schlimmer, der irrt. Und an dieser Stelle kann ich selbst kaum glauben, dass ich den Song in die Playlist aufnehme. Ich finde ihn furchtbar, aber er war Teil meines Jahres 2016, weil er mir mehrfach und irgendwann aus lauter Freude darüber, wie furchtbar ich ihn finde, geschickt wurde. Tja nun.

NEVEREVERSOUND – 2014 in Musik

Zack, da ist es fast schon vorbei, das Jahr 2014 – und was für ein Jahr das war! Ein insgesamt ziemlich fantastisches vor allem, mit unzähligen unvergesslich schönen Momenten, Begegnungen und natürlich auch den passenden Songs, die all diese Augenblicke untermalten, begleiteten und manchmal auch prägten. Vorhang auf für den NEVEREVERSOUND 2014! (Und bitte hört nicht direkt nach den Songs zwei und drei auf zu lesen, das wird wieder besser! ;)) Weiterlesen

Neues Jahr, neue Entdeckungen: Qloo.

QlooIch bin ja großer Fan davon, immer mal wieder neue Dinge auszuprobieren – egal, ob es dabei um Musik, Filme, Bars, Sportarten oder Reiseziele geht. Ich liebe es, mich von Neuem inspirieren zu lassen, neue Themen für mich zu entdecken und immer wieder auch bewusst Routine zu vermeiden. Statt in die Lieblingsbar gehe ich spontan in das unscheinbare neue Restaurant um die Ecke, stöbere in anderen als den gewohnten Ecken im Buchladen oder stöbere online nach neuen Styles, Ideen, Gedanken. Am liebsten mag ich natürlich Empfehlungen von Freunden, aber die sind natürlich leider nicht immer in unmittelbarer Nähe. Hilfreicherweise stolperte ich bei TechCrunch vor Kurzem über die App Qloo, die sich seither auf meinem Smartphone befindet. Qloo lockt mit dem Slogan „Qloo. Do something new.“ und präsentiert sich als „Inspiration Engine“, um viele neue tolle Dinge mit Favoritenpotenzial zu entdecken. Diese verbergen sich in insgesamt acht Kategorien: Musik, Filme, TV-Shows, Restaurants, Bars, Mode, Bücher und Reiseziele. Weiterlesen

Nevereversound – 2013 in Musik

Puh, 2013. Mit großen Schritten bewegen wir uns auf das Jahresende zu und wie in jedem Jahr möchte ich natürlich auch in diesem meinen Soundtrack der letzten 12 Monate verbloggen. Ebenso wie diese 365 Tage voll mit unterschiedlichsten Erfahrungen waren, so ist auch der passende Soundtrack einer, der musikalisch wilde Dinge mixt. Los geht’s, Vorhang auf und bitte sehr – der nevereversound 2013: Weiterlesen

Für Wintersonntage und Sommerfreitage: Musik von Mark Wilkinson

Klassischerweise unterteile ich Musik, die irgendwie und irgendwann in das Repertoire meiner Lieblingsstücke übergeht, automatisch in Sommer- und Wintermusik. Das ist einerseits schön, weil z.B. ruhigere, leisere Songs so wundervoll in die kalte Zeit, zu einer Tasse Tee und zu einem guten Buch passen. Andererseits ist das aber auch ein bisschen blöd, weil ich sie dann partout nicht mehr in der anderen Hälfte des Jahres hören kann.

Mark WilkinsonCounting Down The Hours von Mark Wilkinson ist die erste Ausnahme dieser bisher musikalisch so allumfassenden Regel – und ich freue mich umso mehr darüber. Seine Songs sind die perfekten Weihnachts- und Winterbegleiter, gleichzeitig bringen sie mich aber auch immer ein Stück weit zurück in den Sommer von Sydney. In die Straße, in der ich ihn zum ersten Mal hörte und innehalten musste. In diesen magischen Nachmittag, an dem meine fantastische Zeit in Australien ihren Anfang nahm.

Als ich Mark Wilkinsons Stimme zum ersten Mal hörte, schlenderte ich gerade durch The Rocks und über den Food Market, der an sich schon alle verfügbare Begeisterung für einen Tag verdient gehabt hätte. Aber dann fing dieser Musiker am Ende des Marktes meine Aufmerksamkeit ein und ließ mich sprachlos und völlig fasziniert lange, lange stehen bleiben. Mich und viele andere Menschen. Weiterlesen

Die Florida-Playlist

Gestern erst der Blogbeitrag zu Daytona Beach, jetzt müsst ihr euch schon wieder festhalten – dieses Mal allerdings nicht vor atemberaubender Schönheit, sondern aufgrund der Florida-Playlist, die sich gewaschen hat. Weil Teile davon immer am Pool gespielt wurden, haha.

Nein, im Ernst: Die meisten der Songs sind klassische Pop-Liedchen, viel lala, einige gut gemacht, andere vielleicht weniger. Songs, zu denen man eigentlich im Alltag keine große Bindung aufbaut, im Urlaub allerdings irgendwie schon. Vor allem, wenn es eine fantastische Reise ist und eben jene Musik ständig im Radio gespielt wird. Irgendwann gehören sie einfach dazu: Diese Songs, die dann im Nachhinein allein deshalb schon gute Laune und Tanzlust auslösen, weil sie so eng mit einer so wunderbaren Zeit verknüpft sind. Und wenn Songs so viele tolle Erinnerungen wachrufen, dann kann die dazugehörige Playlist ja auch gar nicht mehr furchtbar sein. Ist schließlich eine SommerSonneStrandDings-Playlist! Weiterlesen

Digitales Strandgut

In der letzten Woche wurden mir einige wunderbare digitale Fundstücke in den diversen Timelines angespült. Und da ich viele von denen zu toll finde, als dass sie in der generellen Menge von Tweets und Postings untergehen sollten, habe ich beschlossen, sie hier noch mal als mein digitales Strandgut der Woche gesammelt zu verbloggen.

1. Letter to future self
Was möchtest du in zehn Jahren erreicht haben, wo möchtest du sein, wer möchtest du sein? Diese Fragen kommen uns immer wieder unter, nicht nur in Bewerbungsgesprächen. Die wenigsten von uns wissen allerdings ganz genau, was sie darauf vor zehn Jahren geantwortet haben und welche kleinen Wünschen, Gedanken, Ideen mittlerweile verloren gegangen sind. Die Lösung gibt es jetzt digital: In einem Brief an sich selbst kann man festhalten, was man sich zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft sagen, woran man sich selbst noch einmal erinnern möchte. Was man dem zukünftigen Ich wünscht, mit auf den Weg gibt. Vielleicht ist es wertvoll, vielleicht lacht man dann auch darüber. Allerdings sorgt es ganz sicher für einen denkwürdigen Moment und vielleicht für neue Denkanstöße. Eine zauberhafte Idee ist es auf jeden Fall. Weiterlesen

NEVEREVERSOUND – 2012 IN MUSIK

Vielleicht erwähnte ich es ja bereits: Ich bin großer Fan von Jahresrückblicken. Auch wenn mir die im Fernsehen leider immer weniger gefallen, so mag ich doch das Konzept an sich, am Ende eines Jahres noch mal zurück zu blicken, ein Fazit zu ziehen, darauf aufbauend neue Ziele zu konkretisieren oder einfach nur schöne Momente aus der Erinnerung zusammen zu sammeln. Oder eben schöne Musik. Oder bemerkenswerte. Genau das folgt nämlich jetzt: Die Musik, die mich 2012 begleitet hat. Los geht’s mit meinem Soundtrack des Jahres: Weiterlesen

MINA TINDLE. ♥.

Gestern Abend. Hamburg. Prinzenbar. Nachdem es am letzten Donnerstag in Berlin leider nicht klappte, nun in der Heimat das Konzert der zauberhaften französischen Sängerin.

Zugegeben, vor 22h kannte ich lediglich ihren Debutsong ‘To carry many small things’, allerdings war der schon so toll, dass sich allein dafür ein Konzertbesuch gelohnt hätte. Da war allerdings noch so viel mehr… Weiterlesen