2017: Ein Jahr voller Dankbarkeit.

365 Tage, 14 Reiseziele, ein Umzug, mindestens zwei neue Hobbies, unzählige Momente. Mit Feuer im Herzen, Fernweh im Kopf, Überraschungen im Kalender und vielen Augenblicken purer Happiness in mir. Einerseits verging dieses Jahr so schnell, andererseits passierte auch wahnsinnig viel – Grund genug, auch mit zugegeben ganz ordentlicher Verspätung noch einmal zurückzublicken…

Januar
2017 startete für mich in Sofia mit einem kurzen Feuerwerk, aber umso ausschweifenderem Gruppentanz auf dem Hauptplatz der bulgarischen Hauptstadt. Wie die Tanzenden parallel Smartphone, Zigaretten, Bier und sich selbst gegenseitig im Kreis halten konnten, ist mir übrigens immer noch ein Rätsel.
Ende Januar ging es gleich weiter mit der Mission Fernweh stillen: Ich verbrachte ein Wochenende in London mit Liquid Nitro Ice Cream (klingt chemisch-fies, war aber super), Roof Top Breakfast, der Müsli-Bar mit dem besten Namen ever (Cereal Killer!), einer unvergesslichen Bar-Nacht im Prohibitions-Style im Cahoots und einer überraschenden, aber umso schöneren Zufallsbegegnung mit einem früheren Kollegen auf dem Rückweg zum Flughafen.

Februar
Anfang Februar entdeckte ich mit dem Sabor Ermoso in Köln meine Café-gewordene Sommer-Sehnsucht und einen neuen Lieblingsplatz. Ganz im Gegensatz zum Sommer-Flair stand dann allerdings das nächste Reiseziel: Lappland, mein persönlicher Kältetest. Gewappnet mit -50-Grad-Schuhen, bis zu fünf Lagen und einem breiten Grinsen wanderte ich eine Woche lang durch eine Wunderwelt in blau und weiß und genoss das beste Gefühl von Entspannung durch völlige Abgelegenheit.
Größter Uaaaah-Moment: Die nachts im vereisten Riisitunturi aufkommende und spontane Atemnot auslösende Frage, ob es dort eigentlich Bären gibt.
Größter Wooah-Moment: Eines der unfassbarsten Natur-Erlebnisse überhaupt: Die Sichtung von Nordlicht, wie es grün über den Himmel tanzt. SCHÖNSTER WAHNSINN!!

März
Nachdem sich in Lappland -10 Grad als milde Temperatur in mein Kältesystem fräste, war ein Wochenende in Hamburg keine Herausforderung mehr: In stilechtem Nieselregen schaffte ich, was in 2,5 Jahren Wohnen in HH nicht möglich gewesen war und drehte meine erste Alster-Laufrunde. Außerdem im Programm: Musical mit Mama und die früheste Frühstücksverabredung meines Lebens sonntags um 7 Uhr mit der wunderbaren und schwerstens vermissten Kirsten.
Auch in Köln ging es munter weiter: Es warteten eine persönliche Mutprobe, ein Geburtstagswochenende inklusive Wiedersehen mit Uni-Freunden, ein Junggesellinnenabschied und eine neue Freitagstradition mit der Lieblingskollegin.

April
Auch im April war kein Reisestop in Sicht – der nächste Flug ging für mich nach Wien in ein Wochenende ohne Sachertorte, aber mit Gatorade Blue (viiiel besser!), Schlössern, Wiener Schnitzel und meinem ersten Besuch im traditionsreichen Café Central. Statt Wiener Opernball stand am Ende des Monats dann die Hochzeit zweier Freunde mit ausschweifender (90er)-Party an – I want it that way!

Mai
Um die Bedeutung des Wortes Ruhe zumindest ansatzweise mal erkunden zu können, blieb der Mai quasi reisefrei, abgesehen von einem Ausflug nach Düsseldorf zu Freunden inklusive des ersten Open-Air-Grillens des Jahres und anschließendem gemeinsamen Pokalfinal-Zittern. (Ich sagte doch, ich wollte mal sowas wie Ruhe, Jungs! ;))

Juni
Glitzer, Reisen und eine neue Ära: Im Juni wartete eine 90er-Party, die jede vorsichtige Vorfreude weit übertraf, und mit Neon-Bändchen, TV-Intros und allerhand weiteren besten Überraschungen definitiv zu den unvergesslichen Abenden des Jahres gehört.
Die große 30, die mir so gar keine Sorgen bereitete, sondern mehr Vorfreude auf all das, was so kommen mag, läutete ich (wo auch sonst?) auf Reisen ein. Florenz machte den Auftakt und viel Spaß – unter anderem mit einem 1,8 kg schweren Bisteccia Fiorentina zum Mittagessen, nächtlichem Ausblick über die Stadt vom Piazzale Michelangelo, Kleiderkauf und Schlendern über die Ponte Vecchio. Meinen Geburtstag selbst verbrachte ich in Rom, der ewigen Lieblingsstadt: Wie immer mit einem Besuch im Park und dieses Mal auch in der Galeria Borghese, mit Gelato, tollem Essen und nächtlichen Drinks auf der Dachterrasse des Airbnb – der beste Start, den man sich wünschen kann. <3

Juli
Der Juli punktete mit dem Highscore in der Kategorie „statistisch nicht repräsentative Ergebnisse für die Wohnungssuche in Köln“: Nach zwei Besichtigungen die Zusage für eine grandiose Wohnung, völlige Verwirrung aufgrund akuter Unerwartetheit und die Challenge, schon innerhalb von sechs Wochen umziehen – accepted!
Wenn einem der Kopf sowieso schon in den Wolken steht und drei Millionen Eindrücke auf ihn einprasseln, gibt es ein gutes Rezept: Ruhe, Natur, Into the wild! Und so startete ich in ein Wander-Wochenende, wurde belohnt mit Ausgeglichenheit, guten Gesprächen und erinnerungswürdigen Momenten. Einer davon: Der Abschiedsgruß der Hüttendame: „Pfiats Euch“. Hört sich für mich immer noch nach „Verpisst euch“ an. 😂

August
Die Umzugsvorbereitungen durchbrach eine weitere Reise (OMG, ich war wirklich unfassbar viel unterwegs!). Nach Gozo. Klingt nach Japan, gehört zu Malta und war mir bis Anfang 2017 völlig unbekannt. Dennoch lohnt sich ein Besuch sehr – nicht nur, weil Game of Thrones u.a. dort gedreht wurde, sondern auch, weil man auf Gozo tauchen kann, ich meine Kletter-Premiere feierte, beim lokalen Festival Gozo-Wein und Banoffee probierte und es wahnsinnig viele Katzen dort gibt. Und einen abgefahrenen Fahrstil der Locals, dem ich glücklicherweise bis zum Schluss nicht zum Opfer fiel… 😀

September
Umzug. Umzug. Umzug. Die schlimmste Woche des Jahres. Und die Notwendigkeit zu lernen, dass manchmal auch Plan-B-Varianten reichen müssen, dass am Ende doch alles immer irgendwie klappt – und dass vielleicht auch nicht immer alles ab Woche 1 perfekt sein muss. Obwohl ich das Gefühl habe, mich an kaum mehr als stetes Rotieren zwischen drei Wohnungen zu erinnern, war da aber doch noch etwas (und etwas ziemlich Tolles!): Ein Treffen mit Marco Reus für die DKMS (und wie unfassbar sympathisch und engagiert er ist, großartigst!).

Oktober
To dos bis an die Kalender-Oberkante, in jeder freien Minute Möbelaufbau und parallele Urlaubsvorbereitungen mit charmanten kleinen Krisen – willkommen im Oktober! Auf magische Art und Weise klappte aber doch alles – und am Ende wartete die Erfüllung eines unendlich lang gehegten Reisetraums: Patagonien!

November
The trip of a lifetime – Patagonien kann ich eigentlich nicht anders beschreiben. Wilde Landschaft, so türkise Gletscherseen, dass man die eigene Farbskala im Kopf neu justieren möchte, Berge, Schnee, Sonne, die gute Anstrengung langer Hikes, unvergessliche Momente, das Ende der Welt und unendliche Happiness – es war die Definition von schön. Selten fiel es mir so schwer, einen Ort zurückzulassen wie in Patagonien – auch, wenn mit den Iguazu-Fällen und Uruguay weitere große Ziele darauf warteten, Atem und Worte zu rauben. Wahnsinn und Liebe und unendliche Dankbarkeit.
Schon nach sechs Tagen zurück in Köln ging es auch schon wieder weiter: In die mir bis vor Kurzem noch unbekannte Hauptstadt Irlands (die junge Frau und das Fernweh und so). Die Reisen sind nicht ansatzweise vergleichbar, aber nach dieser Vorlage von Patagonien war es fast überraschend, wie viel Reiseliebe Dublin direkt auslöste (wenn auch ganz andere): Eine charmante Stadt, ein zauberhaftes BnB, fantastisches Essen und Eintauchen in die Vorweihnachtszeit – woop woop!

Dezember
Hurtig weiter, genau so, wie das ganze Jahr verlief: Auf Weihnachtsvorbereitungen auf Highspeed folgte allerdings auch tatsächlich im Dezember ein erstes Gefühl von Müdigkeit, ein Bedarf an mehr Zeit und der Wunsch, mal runterzukommen. Daran arbeite ich dann 2018. 😉 Nach wunderschönen Weihnachtstagen folgte zunächst dann aber noch das letzte Reiseziel des Jahres: Lissabon. Und Lissabon belohnte: Mit Ruhe, mit dem wunderbarsten Blick auf den Hafen aus einem winzig kleinen, aber maximal charmanten Airbnb, mit gutem Essen und Wein und einer Atmosphäre zum sich verlieren. Ich möchte die Prognose wagen, dass ich dort nicht zum letzten Mal war.

Jetzt, wo ich es aufgeschrieben habe, bin ich umso mehr überwältigt von diesem letzten Jahr. Wow, ich durfte wahnsinnig viel (und wahnsinnig viel Schönes!) erleben. 2017 war nicht nur ein Jahr mit signifikanten Reisen, sondern mit verdammt vielen wundervollen Momenten, gelebten Träumen, wahnsinnig viel purem Glück und auch mit neuen Schritten, wichtigen Erkenntnissen und tollen Begegnungen. 2017, wie schön, dass wir diese schöne Zeit hatten, gemeinsam weiter gewachsen sind, um noch gefestigter zu sein auf dem Weg, mit klarem Blick, wohin die Reise(n) 2018 gehen soll. DANKE! Und danke natürlich vor allem auch an die wundervollen Menschen in meinem Leben, die 2017 zu dem Jahr gemacht haben, das es gewesen ist. Danke, dass es Euch gibt, danke für all die Augenblicke und Erinnerungen, danke für euch! <3

Lappland-Reisevorbereitung: Momente

Ich zog drei Paar Handschuhe übereinander und frage mich immer noch, ob das warm genug sein wird.

Ich zog vier Paar Handschuhe übereinander und stelle fest: Das ist zu viel – bzw. zu wenig, Platz nämlich, das fühlt sich ganz fies nach Fingerquetschung an.

Es gibt Schuhe und es gibt Lappland-Schuhe. Letzteres sind quasi kleine Häuschen, die für Füße gebaut wurden. Und die bis zu -100°C aushalten können (auch, wenn man selbst das dann vermutlich schon lange nicht mehr aushalten konnte).

Ich finde es grauenhaft, das zu bestätigen, aber: Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal nur zwei Paar Schuhe für einen Urlaub einplante. Und erst recht nicht, wann jemals Hausschuhe dabei gewesen wären.

Man glaubt nicht, wie viele warme Klamotten man gerollt in einen Koffer bekommen kann. Test erfolgreich.

Und ich glaube kaum, wie schwer es doch ist, die Eitelkeit ganz zu besiegen und kein Kleid auf die Liste zu packen (oder irgendein anderes nicht pragmatisches oder comfymäßiges Kleidungsstück), weil das einfach völliger Irrsinn wäre.

Ich werde ein Stirnband einpacken, das ich noch unter die Mütze ziehen kann. Farbwahl: gelb, Mütze: schwarz. Hallo, BVB! (Das BVB-Handtuch ist dann natürlich auch dabei.)

Im Zweifel werde ich vier Hosenlagen übereinander tragen können. (Sollte also auch für mich als Frostbeule klappen.)

Ich habe mir Wissen angelesen, ab wann so ein Nasenpiercing einfrieren könnte.

Begleitende Reiseliteratur: Marie von Ebner-Eschenbach und Elisabeth Rank.

2016: On my way.

Das neue Jahr ist gerade geschlüpft, 2017 ist hier, 2016 Geschichte. Dessen Ende konnten viele Menschen nicht schnell genug herbeisehnen: Das Ende eines Jahres, das weltpolitisch sicher noch eine Menge Luft nach oben gehabt hätte. Ein Jahr, das für mich persönlich hingegen aber auch ein wirklich schönes war. Eines, in dem ich in vielen Momenten sehr pur glücklich war. Ein Jahr mit sehr vielen Reisen. Ein Jahr, das oft (literally) wie im Flug verging, in dem ich aber auch viel erlebt habe. Eines, in dem ich meiner Vorstellung davon, wo und wie ich sein und wo ich hin möchte, noch mal deutlich näher gekommen bin. 2016 war ich sehr auf meinem Weg, das trifft es wohl ganz gut. Daher: Zeit, noch einmal kurz zurückzublicken:

Januar
neujahr2016 begann am weißen Sandstrand mit Feuerwerk, am Tag schaukelte ich unter Palmen und badete in einem Wasserfall – ein sensationeller Start! Es folgten: Der Abschluss des Rescue Divers, mehr Tauchgänge an den wunderschönen Similan Islands inklusive Mantarochen in 1,5m Abstand (wohooo!) – und mit der Rückkehr nach Deutschland ein Temperaturschock um -40°C, genutzt für Winterwanderungen in der Eiffel.

Februar
madridKöln, Karneval – und die Gelegenheit für eine neue Reise! Madrid lebte trotz frostiger Temperaturen auch nachts unter der Woche schon sehr auf und bot eine versteckte, aber sehr erinnerungswürdige Tapas Bar, legendäre Churros, tolle Ausblicke und Unmengen von kleinen Snacks im Mercado de San Miguel. In Köln wartete mein erstes LaserTag-Game, Passiv-Sport mit Rugby im Jameson’s und dem Auswärtsspiel des BVB in Leverkusen (erinnerungswürdig eher durch die Begleitumstände als das Spiel selbst – Grüße an dieser Stelle an Ina, Kathrin und Jan! ;)).

März
ko%cc%88lnDer März fing mit Reisen beruflicher Natur an: 3 Tage München, 2 Abende unterwegs, ein Banane-Walnuss-Muffin, unzählige gute Gespräche. Beruflich ging es auch weiter – mit dem Startschuss für meinen neuen Job. Und apropos Startschuss: Auch das Laufen hab ich endlich wieder regelmäßiger (und mit 10km Standarddistanz) aufgenommen.

April
Ich erinnere mich an das erste Essen auf der Terrasse, Ungeduld, einen sehr unterhaltsamen Theaterbesuch („Fremde Verwandte“), ein tolles Konzert von Hans Zimmer und eine unfreiwillige, skurrile, ziemlich verstörende Fortbildung in Verschwörungstheorien durch einen verlorenen Rucksack.

Mai
barcelonaWährend mich ein Infekt völlig aus der Bahn warf, läutete er auch meine 2016er-Lese-Saison ein: Ich begann mit „A song of ice and fire“ (die Game-of-Thrones-Reihe). Eine kurze Pause gab es für einen Kurztrip nach Barcelona mit mehr Tapas, unendlich vielen wunderschönen Gebäuden, einem Aufenthalt am Strand, einer Seilbahnfahrt und Wanderungen auf dem Hausberg. Auch das Kölner Umland hielt noch eine Neuentdeckung bereit: Ich bezwang den Drachenfelsen. 😉

Juni
romEiner der vollgepacktesten Monate des vergangenen Jahres – zum Geburtstag reiste ich erneut (I’m a lucky girl, most definitely) nach Rom, inklusive erwartbaren Schuhkäufen (3) und dem besten Pistazien-Eis sowie der besten Pizza ever sowie einem endlich unverstellten Blick auf den Trevi-Brunnen. Danach folgte mein Agentur-Abschied bei Weber Shandwick, verbunden mit einem Blick auf die vergangenen 2,5 Jahre und viel Dankbarkeit für eine gute Zeit sowie der Sicherheit, dass lieb gewordene Kollegen Freunde bleiben. Die letzten Resturlaubstage wurden dann „vertaucht“: im Unterwassermuseum auf Lanzarote und bei meinem ersten Dive-Through!

Juli
julyNeuer Job, neuer Job, neuer Job: Am 1. Juli fing ich als Social Media Managerin bei der DKMS an und das war eine der prägendsten und besten Entscheidungen des Jahres. Tolle Aufgaben, tolle Kollegen, eine wertvolle Mission – ich bin sehr, sehr happy.

August
Franzbrötchen und Freunde in Hamburg, mein erstes Himmel un Äd in Köln (yummi!), mein erster DKMS-Lauf und die Geburt der Idee meines ersten Halbmarathons (wer hätte gedacht, dass ich das je möchte?)… Der August war voll mit tollen Momenten, Gesprächen und Ideen – und zog auch hier mit erneut enormer Geschwindigkeit vorbei.

September
berlinEin Kurztrip nach Frankfurt, neuer Input für meine 2016er Playlist (die ich mit etwas Disziplin auch noch verblogge), ein Wiedersehen mit alten Kollegen (danke, dmexco!), ein sehr, sehr schönes Sommer-Wochenende in Berlin mit geheimem Restaurant, toller entdeckter Bar, Museumsbesuch und Hipster-Schwimmbad und die letzten Urlaubsvorbereitungen – und dann hieß es schon wieder: Up, up – nach Schottland!

Oktober
schottlandWas soll ich sagen? Die schottischen Highlands raubten mir den Atem und die Worte. Ich kletterte noch vor Sonnenaufgang Berge hoch, erklimmte weitere trotz angeknackstem Knöchel und wurde mit unvergesslichem Ausblick belohnt (unvernünftig, trotzdem lohnenswert), ging fast ein, als die Auto-Werkstattleuchte 30km im Nirgendwo auf einer Single-Track-Road in der tiefsten Dunkelheit anging, summte permanent Runrig, entdeckte Inseln, Fairy Pools, vielleicht auch ein bisschen Whisky, probierte Haggis und Haggis-Chips, staunte jeden Tag über das nicht zu erwartende, aber vorhandene grandios klare Sonnenschein-Wetter und und und. Es war wunderschön.

November
Der November begann quasi mit der Champions-League-Hymne beim Heimspiel gegen Lissabon, beinhaltete leider eine (immerhin nur leichte) Lebensmittelvergiftung und zahlreiche Rennereien, um endlich den Handyvertrag zu wechseln, aber auch neue Köln-Entdeckungen wie das Kaizen und das Gedankengut. Um die Reiseroutine nicht zu vernachlässigen, ging es erneut nach Berlin, hier ebenfalls mit Entdeckungen wie dem Dr. To’s für asiatische Tapas und dem Wiederbesuch des Le Bon für sehr leckeres Frühstück. Um weiterhin in Schottland-Erinnerungen zu schwelgen, war das Runrig-Konzert der perfekte Aufhänger. Ach ja, und ich beendete endlich die Game-of-Thrones-Buchreihe!

Dezember
sofiaPassend zum Rest des Jahres beinhaltete auch der letzte Monat desselben ein volles Reiseprogramm – nicht nur zu Weihnachten, sondern auch drum herum: Mit meinem vorweihnachtlichen ersten Paris-Besuch, bei dem ich nicht nur die Sprache wieder etwas auffrischen konnte, sondern auch den besten Cocktail ever trank und kopfschüttelnd vor happiness den Blick auf den Eiffelturm genoss. Zum Jahresende ging es über einen kurzen Wien-Stopover (mit Zeit für Naschmarkt, Hofburg, Stephansdom und Schnitzel-Dinner) auf nach Sofia: Eine superspannende Stadt voller Gegensätze. Und genau dort feierte ich vor historischer Kulisse und mit vielen tanzenden Bulgaren sehr entspannt ins neue Jahr.

2016 war definitiv ein Jahr, das ich für meinen Weg nicht missen möchte. Während sich so viele gerade fragen, wie 2017 ihr „new self, new life“ so aussehen soll, stelle ich fest: Ich bin ganz schön glücklich. Mit meinem Leben, mit den Menschen darin, mit meinem Job. Mit meinem Weg, meinen Zielen, den weiteren Ideen. Den Möglichkeiten, den Plänen. Ich freue mich darauf, wie es weitergeht. Und sage an dieser Stelle DANKE an alle, die 2016 für mich zu diesem schönen Jahr gemacht haben. <3

 

Places: Dachterrasse des Circulo de Bellas Artes, Madrid

Was mich an Madrid augenblicklich begeisterte, ist die große Lebendigkeit der Stadt bei Nacht. Sie scheint, ebenso wie weitere ihrer spanischen Nachbarn, ab 22 Uhr erst langsam zu erwachen. Auch in noch sehr kalten Februarnächten stehen Menschen draußen, trinken, lachen, leben. Mir machte es wahnsinnigen Spaß, einfach durch die Straßen zu laufen und diese Atmosphäre, die es hier so nicht gibt (und schon gar nicht im Winter) auf mich wirken zu lassen.

Madrid_Circulo de Bellas Artes4Der ideale Ausgangspunkt, um langsam in den Abend und die Nacht zu starten: Die Dachterrasse des Circulo de Bellas Artes. Ich selbst las vorher in einem Blog davon und pünktlich zu den ersten Farbveränderungen, die der Beginn der Dämmerung in den Himmel über der Stadt malte, stand ich eben dort. Der Zutritt zur Dachterrasse kostet 4€, das Kombiticket, mit dem man sich auch die jeweils aktuelle Ausstellung in den unteren Räumen der Kulturinstitution ansehen kann, liegt bei nur einem Euro mehr (machen!). Das Gebäude hat zudem eine künstlerisch bedeutsame Historie, unter anderem nahm der junge Herr Picasso damals hier Malunterricht.

Madrid_Circulo de Bellas Artes1Die Dachterrasse erzählt eher die Geschichte der Moderne: pulsierender, aber trotzdem angenehm leiser Clubsound, sodass man sich immer noch unterhalten kann, warme Lichter, gemütliche und trotzdem stylishe Flächen zum Sitzen und Entspannen – und natürlich ein grandioser Blick über die Hauptstadt. Das Setting brachte mir unvermeidlich ein Lächeln ins Gesicht. Da zu sein, das fühlt sich nach Freiheit, nach Vergessen der Nervereien einer Woche und des Alltags im Allgemeinen, nach aneinandergereihten puren kleinen Momenten der Freude an. Durchatmen, glücklich sein. Ich kann mir vorstellen, wie es an warmen Sommerabenden dort sein muss, wie ein solcher Abend sich noch umso mehr nach ungefilterter, purer Unbeschwertheit anfühlt.

Madrid_Circulo de Bellas Artes2In einem kleinen gläsernen Café lassen sich Getränke kaufen und der Blick über die Stadt auch von innen genießen – ich persönlich hätte mich kaum sattsehen können. Ein perfekter Start in den Abend!

Vom Circulo de Bellas Artes lässt es sich einfach und schnell weiterziehen in eine der omnipräsenten Tapas Bars oder zum Mercado San Miguel, um eine Kleinigkeit zu essen, und sich dann dem nächtlichen Lauf Madrids zu fügen. Treiben lassen, Augen offenhalten, lächeln, die pulsierende Energie der Stadt aufnehmen, sein.

Madrid_Circulo de Bellas Artes3

Places: Chocolateria San Ginés, Madrid

Madrid – meine letzte Destination charmebolzte sich mit Schönheit, Atmosphäre und Lebendigkeit auch zu später Stunde direkt in mein Reiseherz. Auch wenn die vielen Parks und offenen Plätze förmlich nach einem Wiederkommen im Frühling, Sommer oder frühen Herbst schreien, bezirzte Madrid auch Anfang Februar mit klarem Himmel und ersten Sonnenstrahlen. Aber lassen wir uns nicht beirren, ziemlich kalt war es trotzdem.

Madrid_Chocolateria San Ginés_waitingWas macht man also, wenn man stundenlang durch die Stadt läuft, sich vom eigenen Entdeckergeist durch die Straßen treiben lässt und irgendwann merkt, dass man doch ganz schön durchgefroren ist? Man begibt sich zur Chocolateria San Ginés, nicht weit entfernt vom royalen Palast.Und ergibt sich einem unvermeidlichen death by chocolate in einer Umgebung, die nie selbst erlebte Erinnerungen an Cafés des späten 19. Jahrhunderts weckt. Kein Wunder: Die Chocolateria San Ginés gibt es schon seit 1894. Heute ist sie 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche geöffnet, nach langen Nächten in Bars und Clubs kommen viele her, um sich chocolate con churros einzuverleiben. Ein Geheimtipp ist diese Chocolateria längst nicht mehr, die Warteschlangen sind zu jeder Zeit beachtlich lang – aber das Warten lohnt sich.

Madrid_Chocolateria San Ginés

Ver- und gekauft wird also vor allem heiße Schokolade mit frittiertem Gebäck, chocolate con churros, für vier Euro in der kleinsten Portion mit sechs Churros. (Es gibt auch Kaffeespezialitäten und weiteres Gebäck, ich sah allerdings niemanden, der etwas anderes als chocolate con churros vor sich auf dem Tisch hatte.) Wer Kalorien zählt, ist hier definitiv falsch, aber wer will das in dieser Umgebung schon?

Bestellt und bezahlt wird zuerst, dann sucht man sich im traditionsspiegelnden Inneren einen Platz an einem der kleinen Tische und kann kaum die Fotos der unzähligen Stars, die schon zu Besuch waren, in Augenschein nehmen, als dass schon das Bestellte vor einem steht. Und es ist wun.der.voll, völlig unterkühlt frittierte Churros in heiße Schokolade zu tauchen. Es wärmt, es schmeckt, es ist simpler und doch großer Genuss. Madrid_chocolate con churrosDie Schokolade ist nicht vergleichbar mit dem, was hierzulande oft verkauft wird – wässriger, flüchtiger Kakao – sondern eher so, als habe man drei Tafeln in einer Tasse zusammengeschmolzen. Nach einer Tasse ist man völlig voll, aber gleichzeitig auch sehr zufrieden – und definitiv erstmal nicht mehr so richtig fähig, noch weitere Kilometer durch die Stadt abzulaufen.
Wenn ihr in Madrid seid, ist diese Chocolateria also definitiv einen Besuch wert – und das schreibt eine, die im Alltag kein riesengroßes Bedürfnis nach Schoki hat (und zugegeben nach langen Nächten auch trotzdem eher bei Herzhaftem bleiben würde). 😉

(Dieser Beitrag ist eine rein private Meinungsäußerung und Empfehlung, der keinerlei Kooperation, Bezahlung, Vergünstigung oder Abstimmung mit der Chocolateria San Ginés zugrunde liegt.)

Koffer packen: 5 Tage Madrid

Ich gebe es zu: Wie so viele Menschen bin ich mitunter anfällig dafür, auf Reisen viel zu viel Gepäck mitzunehmen. Das liegt bei mir oft gar nicht so sehr an einer groben Fehleinschätzung des Bedarfs, sondern eher daran, dass ich mich viel zu häufig nicht entscheiden möchte, was ich wann anziehe. Ich mag die Auswahl, ich mag viele Optionen, ich mag die Möglichkeit verschiedener Kombinationen…

Dennoch versuche ich immer häufiger, mit leichtestmöglichem Gepäck zu reisen, da das durchaus auch entspannend sein kann. Erstmals gelernt habe ich das während meiner Weltreise, die wohl generell zu Beschränkung erzieht. Städte- und Kurztrips von bis zu fünf Tagen gehen leicht nur mit Rucksack und ohne aufzugebendes Gepäck, am ehesten limitieren mich hier die erlaubten Flüssigkeitsmengen. Dennoch: Für Madrid wären auch sieben kofferlose Tage kein Problem gewesen.

Wichtig in der Vorbereitung: Das Packen dauert bei mir im Verhältnis länger, weil jedes Element natürlich besser durchdacht sein muss, als wenn man stapelweise alles in den Koffer wirft. Kleidung, die sich nicht mit jeglichen anderen Stücken kombinieren lässt, fliegt genauso wieder raus wie solche, die nicht für alle geplanten Aktivitäten nutzbar ist. Aber was habe ich jetzt genau gepackt? Zeit, ein paar Ideen zu teilen:

Kleidung:

  • zwei schwarze Tops/Oberteile
  • ein graues Jackett
  • einen dicken schwarzen Pullover
  • dunkelgraue Shorts
  • zwei Strumpfhosen, Socken, Unterwäsche
  • Mütze, Handschuhe
  • eine rote Kette

(getragen: blaue Jeans, schwarzes Oberteil, schwarzer Kurzblazer aus Leder, schwarze flache Boots, einen orange-grünen Schal für den Farbtupfer)

Beauty- und Pflegeprodukte:

  • in Reisegrößen: Zahnpasta, Shampoo, Haarkur, Deo, Haarspray, Kontaktlinsenflüssigkeit
  • weiteres: Zahnbürste, Abschminktücher, Bürste, Kamm, Eyeliner, Kajal, Mascara, Lippenstift

Sonstiges:

  • MacBook, Kopfhörer, Ladegeräte
  • Sonnenbrille
  • Buch
  • kleine Tasche für unterwegs
  • Kopfschmerztabletten (ggf. + eigene Medikamente)

Sowieso immer dabei: Smartphone, Portemonnaie, Ausweis

In der Übersicht sieht es jetzt doch fast schon wieder nach ziemlich viel aus – sicher ließe sich da noch reduzieren, aber für meinen persönlichen Komfort war das schon ziemlich ideal, passte doch alles noch in einen standardgroßen Rucksack.

Wie sieht’s bei euch aus, mit wie viel Gepäck reist ihr? Immer zu viel oder ewige Optimierung und fortwährende Suche nach Leichtigkeit?

Supermärkte all around the world – Thailand

Seit wann genau ich diese spezifische Begeisterung dafür kultiviere, Supermärkte ferner und weniger ferner Länder zu erkunden und intensiv lokale Besonderheiten, Unterschiede und vermeintliche Kuriositäten im Sortiment zu studieren, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Ich mag das einfach, zu sehen, wie sich Charakteristika und Eigenarten eines Landes oder einer Region in der Alltäglichkeit der Einkaufsmöglichkeiten spiegeln. Und wenig überraschend verraten Supermärkte häufig einiges über Ess- und Lebensgewohnheiten.

SweetsSo musste ich natürlich auch in Thailand jeden verfügbaren Supermarkt aufsuchen. Und außergewöhnliche Süßigkeiten und Getränke (meine beiden „Spezialdisziplinen“) kaufen. In den zugegeben oft touristisch geprägten Läden erwartete mich eine Mischung altbekannter, unbekannter und von vorherigen Reisen wiedererkannter Produkte – ein Mix aus Europa, Japan und Australien. So fanden sich im ersten Supermarkt TimTams, die ich unter Begeisterungsstürmen entdeckte und als erstes in den Warenkorb packen musste. Allerdings weicht die Rezeptur in Thailand ab, wodurch sie deutlich anders schmecken als das Original – aber andere TimTams sind ja immer noch besser als keine… 😉

ToastAnsonsten zählten zu meinen persönlichen Entdeckungen bereits fertig geschmierte einzelne Toasts (mit Butter oder Brotaufstrich, optisch durchaus grenzwertig), Wassermelonenkerne in der Snackabteilung, eine breite Auswahl beautyfördernder und Beauty Drinkscollagenhaltiger Getränke sowie ein nachvollziehbar breites Sortiment an Seafood Snacks, das ich aus Rücksicht auf meine Gesundheit (Hallo, Meeresfrüchteallergie!) lieber im Regal beließ. In der aus Japan bekannten Aufwärm-Snack-Abteilung neben der Kasse lagen hier „Chicken Frankfurter“ neben Reis-Snacks to go.

ChipsDas Chipsregal, mein heimlicher Favorit in so ziemlich jedem internationalen Supermarkt, hielt auch gleich mehrere Entdeckungen parat: Chips mit dem Geschmack von French Dressing (furchtbar beim ersten Biss, dann werden sie besser, aber gewonnen haben sie nicht); Chips Chicken Saté (überraschend super!) und Pringles Salt & Seaweed (so gut, dass ihre Nichtverfügbarkeit hierzulande große Traurigkeit auslöst). Weiterhin im Süßigkeiten-Department entdeckt: Partysnacks mit Wasabi-Erbsen (yummi!), Pocky Sticks (Japan-Erinnerungen!) und eine grandios breite Auswahl an getrockneten Früchten (Können wir die bitte auch hier haben?).

Neben den Süßigkeiten üben, wie erwähnt, vor allem die Getränkeregale eine durchaus beachtliche Faszination auf mich aus. Thailand hielt eine enorme Auswahl an Fruchtsäften in Dosen/Mini-Flaschen bereit, zudem vielfältigste Limos mit exotischen Früchten, aber nur minimaler oder keiner Kohlensäure (leider nicht so meins) und mitunter fast hustensaftartigem Nachgeschmack, spicy Fruchtsäfte, verschiedenste Milchgetränke mit fruchtigen Geschmacksnoten und, auch wenig überraschend, eisgekühlte Tees in allen Variationen: Grüner Tee mit Pfirsich, grüner Tee mit Weizen,… Auch diese fehlen definitiv im heimischen Supermarktregal!

Im größten Supermarkt fernab des Zentrums und damit des touristischen Fokus fiel vor allem die enorme Fläche auf und das entsprechend breite Sortiment inklusive Kleidung. Wenig überraschend waren auch die Preise noch einmal deutlich günstiger, wenngleich auch schon in den Minimärkten Einkäufe zu preiswerten Konditionen möglich waren.

Zurück zuhause vermisse ich definitiv schon jetzt die obstigen Snacks, die Salt & Seaweed Chips und den grünen Tee, wobei ich letzteren neulich mit leuchtenden Augen in einem Kölner Thai-Restaurant entdeckte. Und für den Rest muss ich einfach schnellstmöglich wieder in die Ferne reisen… 😉

Niedliche Busse und vollgestopfte U-Bahnen: Nahverkehr in Tokyo

Tokyo, Japan - ReisevorbereitungenTokyo. Weltstadt. 37,5 Millionen Einwohner in der Metropolregion. Knapp 8 Millionen U-Bahn-Passagiere pro Tag im weltweit am stärksten in Anspruch genommenen Metro-System. Wer an das Verkehrsnetz, an all die bunten und zunächst wirr scheinenden Linien und die Frage nach der Orientierung in diesem riesigen Gewusel denkt, dem mögen zunächst Zweifel, Sorgen, Ratlosigkeit in den Sinn kommen. Wie soll man sich da zurechtfinden, jemals irgendwo ankommen, den richtigen U-Bahn-Ausgang und dadurch die gesuchte Straße, die gewünschte Location finden?

Keine Sorge – vielleicht ist es eine der größten Faszinationen Tokyos, wie einfach die Navigation in dieser nahezu unüberschaubar erscheinenden Metropole dann doch ist, vor allem auch ganz ohne Japanisch-Kenntnisse. Natürlich kann der Blick auf das Verkehrsnetz erst einmal leichte Atemnot auslösen: Zwei unabhängige U-Bahn-Unternehmen mit verschiedenen Linien, Bahnen von insgesamt elf privaten Bahngesellschaften, zahllose Umsteigepunkte, ineinander übergehende Streckenabschnitte von verschiedenen Eignern – und all das ohne Busse zu berücksichtigen. Dennoch: Die Navigation fällt schon nach kurzer Zeit sehr leicht, da in Tokyo alles auf ein bestmögliches Zurechtkommen ausgelegt wurde. Selbst meine Anreise unter erschwerten Bedingungen konnte hieran nichts verändern. Weiterlesen

2014 war schön.

Im Dezember kursierte auf Twitter das Hashtag #jahrin3worten, unter dem sich diverse kürzeste Kurzzusammenfassungen des just abzulaufenden Jahres sammelten. Und nachdem jetzt der vollständige Rückblick auf die 365 Tage des Jahres 2014 möglich ist, möchte ich, wie in jedem Jahr, hier noch eine kleine Bestandsaufnahme wagen. Um mit meinem Twitter-Statement zu beginnen:

Sehr schön sogar, um genau zu sein. Es hat sich viel verändert, nahezu alles zum Besten. Das Jahr bot unzählig viele unvergessliche Momente, unvergleichliche Begegnungen und bescherte mir haufenweise Glücksgefühle. Was daran einen großen Anteil hatte: Mein Umzug nach Köln, mein Stadt gewordenes Happy-Gefühl. Was sonst noch so passierte? Der Rückblick in Monaten: Weiterlesen

NEVEREVERSOUND – 2014 in Musik

Zack, da ist es fast schon vorbei, das Jahr 2014 – und was für ein Jahr das war! Ein insgesamt ziemlich fantastisches vor allem, mit unzähligen unvergesslich schönen Momenten, Begegnungen und natürlich auch den passenden Songs, die all diese Augenblicke untermalten, begleiteten und manchmal auch prägten. Vorhang auf für den NEVEREVERSOUND 2014! (Und bitte hört nicht direkt nach den Songs zwei und drei auf zu lesen, das wird wieder besser! ;)) Weiterlesen