Sommerrollen mit Suchtpotential

Seit fast vier Monaten bin ich mittlerweile in Köln und selbst immer wieder erstaunt darüber, wie schnell die Zeit vergeht. Ich erfreue mich nach wie vor sehr daran, die schöne Rheinmetropole zu entdecken und frohen Erkundungsmutes immer wieder einen Fuß in neue Restaurants, Bars, Parks, Shops, Cafés etc. zu setzen. Einige Lieblingsorte hab ich bereits in den Favoritenecken meines Kopfs und meines Herzens gespeichert (und entsprechende Blogbeiträge immerhin schon in den Entwürfen angelegt), aber ich bin mir sicher, da folgen noch viele mehr.

Ein Restaurant, das schon nach dem ersten Besuch einen Spitzenplatz in der Beliebtheitsliste erobert hat, ist das LU. Das vietnamesische Restaurant liegt fast unauffällig an einer Ecke zwischen Zülpicher Platz und Barbarossaplatz und wurde mir nachdrücklichst empfohlen – auch Online-Rezensionen schwirren vor Hingerissenheit. Nun gut, dachte ich mir – dann nichts wie hin.

Köln entdecken_LU vietnamese cuisine4Das Restaurant mit dem mintgrünen Vordach ist von innen schon einmal sehr schön eingerichtet: lange Holztische, an denen man gemütlich mit Freunden nach Feierabend sitzen kann, strahlend türkisblaue Wände mit grünen Kontrasten, viele Pflanzen und stimmige Bilder – alles vermittelt Luftigkeit und Entspannung.

Die feste Karte ist überschaubar, sie bietet Salate, einige Vorspeisen und vegetarische Gerichte. Zusätzlich gibt es eine Tageskarte mit verschiedensten Gerichten – meistens eines mit Schweine-, eines mit Rindfleisch und eines mit Meerestieren, eine Suppe sowie ein Curry-Gericht. Was aber alle gemeinsam haben: Sie sehen unglaublich lecker aus, am liebsten würde man direkt die ganze Karte durchbestellen. Weiterlesen

Mamasan – Asiatische Tapas. In Sydney.

Ich war eigentlich ziemlich überzeugt, dass mich nach meiner Reise nach Japan so schnell kein asiatisches Essen außerhalb dieses Landes mehr so sehr begeistern könnte. Tja nun, weit gefehlt.

MamasanIn Bondi besuchte ich in einer Mädelsrunde das Mamasan, das sich vor allem durch sein Angebot an asiatisch interpretierten Tapas auszeichnet. Eben genau wie bei der spanischen Variante bestellt man entsprechend in größerer oder auch kleinerer Runde verschiedene Gerichte, von denen dann alle probieren können.

Das Menu im Mamasan wartete nicht nur mit einem zweiseitigen Sake-Angebot inkl. Skala für die richtige Wahl (heiß/kalt, trocken/süß) auf, sondern auch mit Speisen, von denen mich zugegebenermaßen einige zunächst eher skeptisch zurück ließen. Duck Pancakes? Beides einzeln hervorragend, aber in der Kombination erschien mir das eher fragwürdig. Umso mehr ein Grund dafür, dass ihnen ein Platz auf der Bestellliste sicher war. Weiterlesen

High-Tech-Sushi

Entschuldigen Sie, wie funktioniert dieses Restaurant?

Dass man Tokyo quasi nicht erkunden kann, ohne sich ständig hoffnungslos zu verlaufen, darüber schrieb ich ja bereits. Dass die Ratlosigkeit und Verwirrung allerdings möglicherweise auch nicht aufhört, wenn man denn das Restaurant der Wahl gefunden hat, dafür ist Uobei Genki Sushi ein schönes Beispiel. Meine kulinarische Lieblingsseite Bento.com (siehe auch hier) empfahl mir dieses Restaurant in Shibuya und bewies damit ein Mal mehr, dass sie zu Recht in meinen Bookmarks landete. Nachdem ich Uobei Sushi in einer Seitenstraße unweit des riesigen Shoppingcenters Shibuya 109 endlich gefunden hatte, ging das Abenteuer los. Weiterlesen

Lesezeichen und Tempura

Manchmal kann man wahre Schätze in den eigenen Lesezeichen bergen. Solche, die man schon längst vergessen hatte und die bei ihrer Wiederentdeckung nur noch schöner funkeln. Als ich Anfang der Woche ein paar grobe Pläne für den Tag machen wollte, suchte ich eigentlich nach einem schon vor längerem abgespeicherten Artikel über die Gegend um Omotesando und Harajuku. Den fand ich auch, zusätzlich entdeckte ich aber auch den Bento.com Restaurant Guide wieder. Ein unschätzbarer Volltreffer, den ich jedem Japanbesucher nur ans Herz legen kann. Der Guide ist umfangreich und auf Englisch verfasst – die Location Based Services und Review-Dienste, die man sonst so nutzt, halfen mir zuvor nämlich in Tokyo nur eingeschränkt weiter. Zum Beispiel, weil Locations mitunter nicht in der englischen Umschrift gefunden werden, Reviews natürlich oft auf Japanisch sind und man sich nur an das overall rating halten kann und und und. Weiterlesen

Essen in Straßburg – Au Brasseur

Au Brasseur StraßburgDas Au Brasseur war eine eher zufällige Entdeckung, aber dafür gleich eine umso bessere. Auf großes Sightseeing folgte großer Hunger und der wollte irgendwie gestillt werden. Da ich es irgendwie geschafft hatte, in den Tagen zuvor wirklich noch keinen Flammkuchen zu essen, war mein Ziel relativ klar. Und das Au Brasseur war hier eine ideale Wahl und bot neben weiteren regionalen Spezialitäten auch hausgebrautes Bier. Weiterlesen

Essen in Amsterdam: Das Stadscafé Van Mechelen

Nach der Rückkehr aus Amsterdam und einigen Stunden Jetlag-Schlaf im Hotel war es da, das große Hungergefühl. Wohin also? Auf gut Glück in die Stadt? Einfach mal los laufen? An der Rezeption fragen? Foursquare machte all diese Fragen überflüssig und empfahl das Stadscafé Van Mechelen. Kurz in die Beschreibung und die Fotos geschaut, viele Empfehlungen entdeckt, schon machten wir uns auf den Weg. Und Foursquare hatte da wahrlich eine Gastronomie-Perle für uns entdeckt!

Die Location befindet sich in einem alten, stilvollen Fabrikgebäude direkt an einer Gracht in einer hübschen (Wohn-)Gegend im Viertel Oud-Zuid. Sie ist mit Vintage-Elementen eingerichtet und durchaus stylish, aber nicht auf diese anstrengend-gewollte Art. Man kann sowohl drinnen als auch draußen und überdacht sitzen. Das Van Mechelen ist entspannt und hat eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohl und in Amsterdam angekommen fühlt. Dazu trägt sicher auch der tolle Service bei, nicht umsonst ist in diversen Reviews zu Recht von „lovely staff“ zu lesen. Weiterlesen